107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

P 033

Die Hornhautaufnähung nach Putschkowskaja (KP n. P.) als operative Alternative bei therapieresistenten postoperativen Wundheilungsstörungen nach Keratoplastiken.

Melanie Meth, Hans-Gerd Struck, Gernot Duncker, Claudia Grünauer-Kloevekorn

Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale

Hintergrund
Seit der Einführung von Keratoplastiken sind verschiedene Früh- und Spätkomplikationen beschrieben. Selten kommt es postoperativ zu langen schweren Krankheitsverläufen mit therapierefraktärer Hornhauterosion bis hin zur Hornhautulzeration und Hornhautperforation. Die Therapie der Wahl ist die Aufnähung einer Amnionmembran. Führt dies jedoch nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen kann eine KP n. P. erfolgen. Wir berichten über 3 Fälle mit diesem operativen Vorgehen.
Methode
Es wird der Krankheitsverlauf von 3 Patienten (2 Frauen, 1 Mann) im Alter von 70 bis 81 Jahren bei schweren therapieresistenten postoperativen Komplikationen nach Keratoplastik, Re- Keratoplastik und wiederholten Amnionmembranaufnähungen (inlay, onlay, vernetzt, unvernetzt) dargestellt.  Alle Patienten wurden sekundär mit einer KP n. P. versorgt.
Ergebnisse
Nach Aufnähung einer KP n. P. auf das Hornhauttransplantat, konnte bei 2 Patienten eine Stabilisierung des Befundes in Form einer vollständigen Epithelisierung des primären Hornhauttransplantates erreicht werden. Bei dem dritten Patienten zeigte sich eine Einschmelzung der „Putschkowskaja“ mit typischer skleraler Ringbildung innerhalb von 31 Tagen, wobei sich nach erneuter KP n. P. eine vollständige Epithelisierung zeigte .
Schlussfolgerungen
Bei schweren Wundheilungsstörungen nach Keratoplastiken kann eine KP n. P., wie in 3 Fällen gezeigt, als Alternative zur Re-Keratoplastik oder Amnionmembranaufnähung dienen. Desweiteren kann eine KP n. P. einer Stabilisierung der Hornhaut und damit zur Verbesserung der Ausgangssituation für eine typisierte Hornhauttransplantation führen.

 
Zurück    
Seitenanfang