| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
P 034
Nekrotisierende Skleritis bei Morbus Wegener
Andrei Nestler, Elizabeth Scharfenberg, Ina Sterker, Petra Meier
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig
Hintergrund
Die Wegenersche Granulomatose ist eine generalisierte, nekrotisierende granulomatöse Vaskulitis, die sich vielfältig am Auge manifestieren kann. Eine nekrotisierende Skleritis stellt dabei eine schwerwiegende, die visuelle Funktion bedrohende okuläre Beteiligung dar.
Methode
Dargestellt wird der Fall eines 56jährigen Patienten mit bekannter Wegenerscher Granulomatose, der sich wegen einer nekrotisierenden Skleritis in unserer Klinik vorstellte. Neben der systemischen immunsuppressiven Therapie waren chirurgische Interventionen erforderlich.
Ergebnisse
Trotz systemischer medikamentöser Therapie mit Cyclophosphamid und Prednisolon kam es zu einem Fortschreiten der lokalen Skleranekrose. Bei drohender Perforation erfolgte eine Deckung mit autologer Sklera. Nach sechs Wochen schmolz auch das Skleratransplantat ein. Der Defekt wurde dann durch ein Hornhauttransplantat bedeckt. Darunter ist der Befund jetzt seit über einem Jahr stabil.
Schlussfolgerungen
Die Therapie der Wegenerschen Granulomaose ist primär medikamentös. Obwohl die Prognose ophthalmochirurgischer Eingriffe bei nekrotisierender Skleritis ungünstig ist, kann im Einzelfall, bei ungenügendem Ansprechen auf die systemische Therapie eine operative Intervention sinnvoll sein, um das Auge zu erhalten. |
|