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Abstract
P 045
Retinoblastom mit verdächtigter oder nachgewiesener extraokularer Manifestation und deren therapeutischer Konsequenz
Markus Holdt1, Christine Jurklies1, Wolfgang Sauerwein2, Norbert Bornfeld1
1Abteilung für Erkrankungen des hinteren Augenabschnitts, Zentrum für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Essen, Essen, 2Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, Universitätsklinikum Essen, Essen
Hintergrund
Das Retinoblastom ist das häufigste introkulare Malignom im Kindesalter. Bei entsprechender Behandlung ist die Überlebensrate von aktuell über 90 % sehr gut. Dazu müssen bestimmte Kriterien in Diagnostik und Therapie, insbesondere differenzialdiagnostischer Rücksicht nach wie vor eingehalten werden.
Methode
Retrospektive Fallbeschreibungen des Vorgehens und der Prognose von Retinoblastom-erkrankten Patienten.
Ergebnisse
Je nach Tumormanifestation wurde die Radiotherapie und Chemotherapie durchgeführt. Bis heute haben 8 Patienten überlebt, 2 Patienten sind an intrakraniellen Infiltrationen des Retinoblastoms verstorben.
Schlussfolgerungen
Die Verdachtsdiagnose Retinoblastom besteht bis zum Nachweis des Gegenteils bei Leukokorie und intraokularer Trübung erst recht im Kindes- und Jugendalter. Bei befürchteter oder nachgewiesener extraokularer Manifestation muss es zur konsequenten Therapie ohne Verzögerung kommen um weitere Infiltrationenen zu verhindern. |
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