| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
P 099
Klinische Bedeutung von dem abnormalen Aussehen des Sehnervenkopfes bei den Frühgeborenen
Marta Pawlak, Anna Gotz- Wieckowska
Department of Ophthalmology, University of Medical Sciences, Poznan, Poland
Hintergrund
Beurteilung der klinischen Bedeutung von dem abnormalen Aussehen des Sehnervenkopfes bei den Frühgeborenen.
Methode
Es wurden 24 Augen von 12 Patienten, beider Geschlechter, im Alter von 7 bis 15 Jahren mit dem festgestellten abnormalen Aussehen des Sehnervenkopfes, geboren vor der 36 Schwangerschaftswoche, untersucht. Von der Gruppe wurde Kinder ausgeschlossen, die wegen der Frühgeborenen-Retionapatie behandelt wurden. Es wurde die Untersuchung der Sehschärfe, des Farbsehens, des Kontrastfühlens, des Gesichtsfeldes, VEP-Untersuchung, die Messung der Länge von Augäpfeln und der Refraktion durchgeführt. Aufgrund der OCT-Untersuchung wurden die Netzhautdicke in der Macula und die Dicke der Nervenfaserschicht um den Sehnervenkopf geschätzt (RNFL).
Ergebnisse
Die untersuchte Gruppe bestand aus 12 Kindern, zwischen der 27 und 35,. Schwangerschaftswoche geboren. Die korrigierte Sehschärfe betrug für das RA von 0.8 bis 1.0, für das LA von 0.9 bis 1.0. Refraktionswert betrug im RA von -1.0 bis +5.5, im LA von-1.0 bis +5.75. Die Untersuchung des Kontrastfühlens an den Pelli-Robson-Tafeln wies den Wert im RA von 1.50 bis 1.95, im LA von 1.35 bis 1.95 nach. Die P 100 Latenzwerte in der elektrophysiologischen Untersuchung betrugen im RA von 96 bis 132 ms, im LA von 98 bis 124 ms, und die Amplitudenwerte N75/P100 im RA von 8.47 bis 32.1 uV, im LA von 6.93 bis 28 uV. Die Netzhautdicke in der Macula betrug im RA von 172 bis 222 Mikronen, im LA von 161 bis 219 Mikronen. Die Dicke des Nervfasersicht des Netzhautes um den Sehnervenkopf betrug im oberen Quadrat im RA von 90 bis 138 Mikronen, im Nasenquadrat von 51 bis 81 Mikronen, im unteren Quadrat von 91 bis 145 Mikronen, im Schläfenquadrat von 31 bis 74 Mikronen und fur das LA entsprechend: 98 bis 142 Mikronen, 59 bis 110 Mikronen, 84 bis 164 Mikronen, 31 bis 73 Mikronen. Die Augapfellaenge betrug im RA von 19.97 bis 23.97 mm, im LA von 19,67 bis 24.01 mm.
Schlussfolgerungen
Aus der Voranalyse der Ergebnissen scheint hervorzugehen, dass das abnormale Aussehen des Sehnervenkopfes bei den Frühgeborenen nicht immer mit den erheblichen Mängel in der Funktion des Sehorgans einhergeht. Es wird geplant, die erhaltenen Ergebnisse auf die Kontrollgruppe zu beziehen. |
|