DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
  English Site Suche:  
  107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

P 112

Einfluss der operativen Drucksenkung durch die tiefe Sklerektomie auf den retrobulbären Blutfluss in verschiedenen Körperpositionen

Claudia Rebel, Peter Galambos, Oliver Zeitz, Lars Wagenfeld, Ralf Praga, Anne Wiermann, Gisbert Richard, Maren Klemm
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Hintergrund
Neben dem intraokulären Druck als wichtigster Risikofaktor spielt eine verminderte Durchblutung am Sehnervenkopf eine wichtige Rolle in der Glaukompathogenese. In dieser Untersuchung wird eine positive Korrelation zwischen operativer Drucksenkung durch die tiefe Sklerektomie und verbesserter retrobulbärer Hämodynamik in verschiedenen Körperpositionen überprüft.
Methode
An 28 Augen von 25 Glaukompatienten wurde jeweils vor und vier Wochen nach tiefer Sklerektomie einer Farb-Dopplersonographie der ACR und der ACPB durchgeführt. Dabei wurde die Blutflussgeschwindigkeit sowohl im Liegen als auch in sitzender Körperposition gemessen. Es wurden die Parameter PSV (systolische Spitzengeschwindigkeit), EDV (enddiastolische Geschwindigkeit) und RI (Widerstandsindex) bestimmt. Für jede Körperlage wurde die Korrelation zwischen prä- und postoperativer Druckdifferenz sowie der Differenzen der Blutflussgeschwindigkeiten berechnet (Spearman Korrelationskoeffizient).
Ergebnisse
Vier Wochen nach tiefer Sklerektomie war der IOD signifikant von 16,3 (±0.8) mmHg auf 13,3 (±0.7) mmHg abgesunken. In der ACPB zeigte sich eine positive Korrelation zwischen Druckabfall und Anstieg der Blutflussgeschwindigkeiten PSV (R: 0,347; p: 0,07) und EDV (R: 0,34; p: 0,077) (liegende Messung) ohne signifikantes Niveau zu erreichen. In der ACR zeigte sich diese positive Korrelation mit signifikantem Effekt für EDV (R: 0,449; p: 0,016) und RI (R: 0,510; p: 0,006) (liegende Messung). In der sitzenden Position zeigte sich in keinem Gefäß eine Korrelation zwischen Druckabfall und Blutflussänderung.Bitte geben Sie hier Ihren Text ein.
Schlussfolgerungen
In der liegenden Körperposition scheint sich nach operativer Drucksenkung eine druckabhängige Beschleunigung des Blutflusses in ACPB und ACR zu zeigen. Dieser Effekt ist jedoch nicht in allen Parametern signifikant nachzuweisen und in der sitzenden Körperposition ist nicht zu beobachten.  Möglicherweise kommen in der sitzenden Körperposition hydrostatische Effekte auf die Durchblutungsregulation zum Tragen, die den Effekt der Drucksenkung auf den Blutfluss beeinträchtigen. Dies kann als ein Hinweis für eine Beeinflussung  des okulären Blutflusses sowohl durch den IOD als auch durch die regulatorische Kapazität der okulären Gefäße bei Glaukompatienten gewertet werden.

 
Zurück    
Seitenanfang
     
s