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Abstract

P 113

Intra-individueller Vergleich nach kombinierter kombinierter Phako-Trabekelaspiration an pseudo-exfoliativen Augenpaaren

Andre Rosentreter, Sven Dinslage, Günter K. Krieglstein, Thomas S. Dietlein
Zentrum für Augenheilkunde, Klinikum der Universität zu Köln, Köln

Hintergrund:
Die Trabekelaspiration wird hauptsächlich bei kombinierten Glaukom-Katarakt-Operationen eingesetzt, wenn gleichzeitig ein Pseudoexfoliationssyndrom (XFS) oder -glaukom (XFG) besteht. Bisher liegen nur einige kleinere Studien über diese Technik vor. Mit dieser Studie möchten wir nun untersuchen, ob das Ergebnis der kombinierten Phakoemulsifikation/ Trabekelaspiration des erstoperierten Auges als Vorhersage für das zweite Auge gelten kann.
Methoden:
Wir untersuchten in einer retrospektiven Analyse die Ergebnisse von 80 Augen von 40 Patienten mit Pseudoexfoliationssyndrom oder -glaukom, welche beidseitig zwischen 2003 und 2005 mittels Phakoemulsifikation und Implantation einer Hinterkammerlinse kombiniert mit Trabekelaspiration operiert wurden.
Ergebnisse:
Sowohl IOD-Niveau als auch Medikationslevel nach kombinierter Phakoemulsifikation/Trabekelaspiration sind nach zwei Jahren signifikant niedriger als die präoperativen Werte (p<0,0001 und p=0,047). Eine signifikante Korrelation zwischen dem ersten und dem zweiten Auge konnte für die Reduktion des IOD-Niveaus und des Medikationslevels nach einem Jahr gezeigt werden. Kaplan-Meier Kurven des ersten und des zweiten Auges zeigten einen fast parallelen Verlauf vom ersten Tag nach der Operation bis nach 35 Monaten postoperativ.
Schlussfolgerungen:
Das postoperative Ergebnis des ersten Auges nach kombinierter Phakoemulsifikation/Trabkelaspiration kann als Vorhersage für das Ergbenis des zweiten Auges gelten. Falls diese Methode am ersten Auge gute Ergebnisse lieferte, ist die Prognose für das zweite Auge ebenfalls gut.

 
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