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Abstract

P 116

Glaukomfrüherkennung durch Strukturanalyse mittels STRATUS OCT und GDx VCC

Anima Buehler
Universitäts-Augenklinik Freiburg

Hintergrund
Vergleich der diagnostischen Möglichkeiten zweier nicht-invasiver Methoden in der Beurteilung der retinalen Nervenfaserschicht (RNFL) bei Patienten mit OHT und verschiedenen Stadien einer Glaukomerkrankung.
Methode
267 Augen wurden in die Studie eingschlossen (98 Augen mit OHT, 90 mit präperimetrischem Glaukom und 79 mit fortgeschrittenem Glaukom). Alle Patienten wurden mit scanning laser polarimetry (GDx VCC) und optischer Kohärenztomographie (STRATUS OCT) untersucht. Es wurden receiver operator curves (ROC) berechnet um die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen miteinander zu vergleichen.
Ergebnisse
Bei Patienten mit OHT zeigte der Parameter RNFL inferior eine signifikant größere Fläche unter der Kurve (0,866) als der GDx VCC Parameter TSNIT average (p=<0,001). Die größte Fläche unter Kurve für die Gruppe der präperimetrischen Glaukome ergabe sich für die Parameter NFI (0,584), TSNIT Standard Abweichung (0,588) und RNFL inferior (0,601). Es konnte jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen den Parametern festgestellt werden. In der Gruppe der fortgeschrittenem Glaukome erreichten die Parameter NFI (0,790) und RNFL superior (0,912) die größten Flächen unter der Kurve. Es konnte kein signifikanter Unterschied zwischen RNFL average und RNFL inferior festgestellt werden, aber RNFL average war signifikant besser als TSNIT average (p=<0,0001).
Schlussfolgerungen
Insgesamt konnten STRATUS OCT und GDx VCC gut zwischen den 3 Gruppen differenzieren, dennoch zeigten beide Methoden Schwierigkeiten bei der Differenzierung zwischen der Gruppe der präperimetrischen Glaukome und den beiden anderen Gruppen.

 
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