DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
  English Site Suche:  
  107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

P 125

Evaluation der HRT Progressions-Analyse: TCA vs. Flicker-Test

Eckart Schmidt1, Christian Foja2, Christoph Hirneiss3, Anselm Jünemann4, Alexander F. Scheuerle5, Kristine Volk6, Lutz E. Pillunat1, Andreas G. Böhm1
1Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 2Universitäts-Augenklinik, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, 3Augenklinik, Ludwigs-Maximilian-Universität, München, 4Universitäts-Augenklinik Erlangen, 5Universitäts-Augenklinik Heidelberg, 6Augenklinik, Katharinenhospital Stuttgart, Stuttgart

Hintergrund
Die HRT-Progressionsanalyse bei Glaukom kann sowohl über die „Topographische Änderungsanalyse“ (TCA) als auch über den Flickertest der Intensitäts- und Topographiebilder durchgeführt werden. Ziel der Studie war die Evaluation der beiden diagnostischen Methoden.
Methode
30 HRT Follow-up (FUP) Fälle von 29 Patienten (15 linke und 15 rechte Augen) mit einer mittleren FUP-Anzahl von 3,8 (Bereich: 2 – 7) und einer mittleren FUP-Zeit von 27 Monaten (Bereich: 9 – 43 Monaten) wurden von 6 deutschen HRT-Spezialisten beurteilt. Sie bearbeiteten individuell und einfach maskiert alle Fälle separat mit TCA und Flicker und entschieden über a) Progression, b) Randsaumverlust, c) lokalisierten Nervenfaserverlust und d) Erscheinen oder Veränderung von Randblutungen. Am Ende wurden alle Fälle gemeinsam diskutiert und jeweils ein Konsens für beide FUP-Techniken und ein Gesamtkonsens festgelegt. Zur statistischen Auswertung wurden die individuellen Ergebnisse mit den einzelnen Konsensus und dem Gesamtkonsens verglichen.
Ergebnisse
Im Gesamtkonsens wurde in 21 Fällen eine glaukomatöse Progression gefunden. Der Flickertest detektierte die Progression in allen 21 Fällen, die TCA in 14 der genannten. In den 9 Fällen ohne Progression im Gesamtkonsens fanden sich eine Progression im Flicker und zwei in der TCA.
Die Übereinstimmung bzgl. Progression war 86,1% für Flicker (individuell) vs. Flicker (Konsens), 51,1% für TCA (individuell) vs. TCA (Konsens), 82,8% für Flicker (individuell) vs. Gesamtkonsens und 64,4% für TCA (individuell) vs. Gesamtkonsens.
Die Übereinstimmung für die anderen Parameter war entsprechend: Randsaumverlust 83,9% / 79,4% / 81,7% / 62,8%, lokalisierter Nervenfaserverlust 76,1% / 84,4% / 76,1% / 71,1% und Erscheinen oder Verändern von Randblutungen 72,2% / 93,9% / 72,2% / 67,2%
Die Übereinstimmung der individuellen Beurteilungen mit dem Gesamtkonsens bzgl. Progression (p=0,017) und Randsaumverlust (p=0,021) waren für Flicker signifikant besser verglichen mit TCA.
Schlussfolgerungen
Für beide Techniken zeigte sich eine gute Übereinstimmung zwischen der individuellen Analyse und dem Gesamtkonsens, jedoch erkannte der Flickertest die Progression häufiger als die TCA. Dies legt nahe, dass die Progressionsanalyse nicht ausschließlich mit der TCA, sondern besser in Kombination mit dem Flickertest durchgeführt werden sollte.

 
Zurück    
Seitenanfang
     
s