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Abstract
P 127
Vergleich der parapapillären Fundusautofluoreszenz in der Fundusfotografie und der Scanning-Laser-Ophthalmoskopie
Ricarda Wienrich, Arne Viestenz, Achim Langenbucher, Wolfgang Behrens-Baumann
Universitäts-Augenklinik, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg
Hintergrund
Bitte geben Sie hierDie parapapilläre Autofluoreszenz (PAF) in der Zone beta ist ein Indikator für eine beginnende bzw. manifeste glaukomatöse Optikusatrophie. Da die bisher durchgeführten Studien vor allem auf der Scanning-Laser-Ophthalmoskopie basieren (HRA), wurde die parapapilläre Autofluoreszenz zusätzlich mit einer Funduskamera mit Autofluoreszenzmodus untersucht (Auflichtverfahren vs. Scanning), um klinische Alternativen zu testen.
Methode
Kontrollierte, prospektive Querschnittsstudie an 130 Augen. Es wurden Augen von Normalprobanden und Augen mit retinalen bzw. papillären Pathologien sowohl mit dem HRA II (Heidelberg Retina Angiograph II, 3 Serien a 9 Aufnahmen, Mittelbild) als auch einer Funduskamera (Zeiss FF450 Plus) untersucht. Der Visus musste besser 0,25 sein. Mit beiden Verfahren wurde ein 30° großes parapapilläres Areal untersucht. Am HRA II erfolgte die Vermessung der PAF mittels der Software Heidelberg Eye Explorer, die Fundusfotos wurden mittels des Planimetrieprogramms Chili ausgewertet. Die Analyse der PAF erfolgte durch zwei erfahrene Augenärzte.
Ergebnisse
Von 130 untersuchten Augen war in 99 Augen (76%) beim HRA, in 117 Augen (90%) beim Fundusfoto und in 89 Augen mit beiden Verfahren eine verwertbare Fundusautofluoreszenz darstellbar. Eine PAF fand sich im HRA bei 86 von 99 (87%), in der Fundusfotografie in 84 von 117 Augen (72%). Von den 89 Augen, bei denen mit beiden Augen verwertbare 30°-Autofluoreszenz-Aufnahmen erfolgten, fand sich im HRA bei 79 (89%) und im Fundusfoto bei 69 (77,5%) eine nachweisbare PAF.
Schlussfolgerungen
Die Scanning-Laser-Ophthalmoskopie ist der konventionellen Auflicht-Fundusfotografie in der Detektion der PAF überlegen. Allerdings stellt letzteres Verfahren eine diagnostische Alternative in der PAF-Analyse dar. |
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