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Abstract

P 130

LASEK-Nachbehandlung zur Korrektur residualer Brechungsfehler nach primärer Surface-Ablation

Karsten Hufendiek, Viola Radeck, Philipp Prahs, Horst Helbig, Wolfgang Herrmann
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg

Hintergrund: Hintergrund dieser retrospektiven Untersuchung ist die Frage nach Sicherheit und Effektivität des LASEK-Verfahrens zur Nachbehandlung residualer Brechungsfehler nach primärer Surface-Ablation (LASEK, EpiLASIK) zur Korrektur von Myopie und/oder Astigmatismus.
Methoden: Die Patienten-Akten von 1320 Augen von 846 konsekutiven Patienten, die sich einer primären Surface-Ablation (EpiLASIK n=871, LASEK n=449) zur Korrektur von Myopie und/oder Astigmatismus unterzogen hatten, wurden in die Untersuchung eingeschlossen. An 57 Augen von 53 Patienten wurde eine LASEK-Nachbehandlung durchgeführt; davon wurden 13 als wellenfront-geführte Behandlung durchgeführt, 12 topographie-geführt und 32 wellenfront-optimiert durchgeführt.
Die Photoablation wurde mit einem Wavelight Allegretto Wave EyeQ 400Hz Excimer Laser durchgeführt. Nach der Photoablation wurde eine weiche Verbandskontaktlinse (Pure Vision, Bausch & Lomb) eingesetzt. Diese wurde 3 Tage postoperativ entfernt.
Ergebnisse: Das mittlere sphärische Äquivalent (SE) in der Gruppe der Nachbehandelten war -4.85 Dioptrien (D) ± 1.93 (SD) (Bereich -7.88 bis -1.12 D) vor der Primärkorrektur – entweder EpiLASIK oder LASEK – und -0.78 ± 0.98 D (Bereich -3.25 bis + 1.75 D) nach Primärkorrektur. Die mittlere Zeit zwischen dem initialen photorefraktiven Eingriff und der LASEK-Nachbehandlung betrug 23.2 ± 24.3 Monate (Bereich 3 bis 46 Monate). Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 8.52 ± 3.24 Monate (Bereich 6 bis 12 Monate). Bei der letzten Nachuntersuchung hatten 49 Augen (86.0%) eine unkorrigierte Sehschärfe (UCVA) von 0.8 oder besser und 50 Augen (87.7%) lagen innerhalb ±0.50 D der Zielrefraktion. Kein Patient verlor mehr als eine Zeile der bestkorrigierten Sehschärfe (BCVA) oder entwickelte cornealen Haze > Grad 1.
Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die LASEK-Nachbehandlung nach primärer Surface-Ablation (LASEK/EpiLASIK) ein sicheres und effektives Verfahren darstellt.

 
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