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Abstract
P 173
Kongenitale präretinale Membran bei chorioretinaler Anastomose – ein Langzeitverlauf
Christian Ritter, Michael H. Foerster
Augenklinik, Campus Benjamin Franklin, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin
Hintergrund
Präretinale Membranen bestehen aus Proliferationen retinaler Gliazellen, die durch Risse in der Membrana limitans interna zur Netzhautoberfläche gelangt sind. Eine Entstehung auf dem Boden einer chorioretinalen Anastomose ist möglich.
Methode
Wir berichten über den Langzeitverlauf einer heute 24-jährigen Patientin, bei der im 12. Lebensjahr im Rahmen der Abklärung einer einseitigen Visusverschlechterung eine von einer chorioretinalen Anastomose ausgehende, die Makula einbeziehende, präretinale Membran diagnostiziert und im selben Jahr operativ entfernt wurde.
Ergebnisse
Durch die Operation konnte eine Erholung der präoperativ von 1,0 auf 0,16 abgefallenen Sehschärfe erzielt und über die letzten 9 Jahre bei 0,8 konstant gehalten werden. Es wurde somit eine langjährige Befundstabilität unter Erhaltung des Binokularsehens erreicht. Morphologisch zeigte sich zudem ein Verschluss der Gefäßanastomose mit Rückbildung der Sekundärveränderungen.
Schlussfolgerungen
Die durch eine subretinale Anastomose bedingten Sekundärveränderungen bis in den präretinalen Raum konnten am hinteren Pol durch die Entfernung der präretinalen Membran beseitigt werden. |
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