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Abstract

P 174

Postseptische disseminierte Chorioretinitis mit CNV

Elizabeth Scharfenberg, Petra Meier, Peter Wiedemann
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig

Hintergrund
Wir berichten über einen 58jährigen Patienten, der sich mit unilateral choroidaler Neovaskularisation und bilateral disseminierten choroidalatrophischen Narben ein Jahr nach schwerer Urosepsis mit Staphylococcus aureus in unserer Klinik vorstellte. Ein bis dahin gesunder NIDDM Patient litt er vier Wochen lang an grippenartige rezidivierenden Fieberschübe, die sich im weiteren Verlauf in eine fulminante Urosepsis mit akutem Nierenversagen, Zystitis, Pneumonie, Ileus und Thrombose der Vene saphena magna entwickelte. Drei Monate nach systemischer Stabilisierung klagte der Patient über verschwommenes Sehen am linken Auge und wurde mit disseminierter Chorioretinitis mit aktiver choroidaler Neovaskularisation diagnostiziert, die in einem peripheren Krankenhaus mit multiplen parabulbären Dexamethasoninjektionen behandelt wurde, in welcher Zeit sich die Sehschärfe von 1,0 auf 0,5 reduzierte.
Methode
intravitreale Anti-VEGF (Avastin) Injektion, angiographische Kontrollen
Ergebnisse
Sechs Wochen nach einer einmaliger intravitrealer Avastininjektion zeigte die choroidale Neovaskularisation angiographisch keine exsudative Aktivität  mehr und eine Stabilisierung der Sehschärfe wurde erreicht.
Schlussfolgerungen
Die Applikation von Anti-VEGF ist eine Therapieoption zur Behandlung einer postseptischen choroidalen Neovaskularisation.

 
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