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Abstract
P 183
Idiopathische chorioidale Neovaskularisation (CNV) bei jungen Frauen
Christian Girbardt, Claudia Jochmann, Peter Wiedemann
Augenklinik, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig
Hintergrund
Eine Darstellung der idiopathischen chorioidalen Neovaskularisation (CNV) bei jungen Frauen und deren Therapieoption mit intravitreal applizierten antiangiogenetischen Substanzen anhand dreier Fallbeispiele.
Methode
Die Patientinnen waren 28, 35 bzw. 43 Jahre alt. Andere Ursachen der CNV konnten klinisch ausgeschlossen werden. Die Therapie bestand in der intravitrealen Injektion von Ranibizumab bzw. Bevacizumab. In einem Fall war bereits eine Vorbehandlung mit Photodynamischer Therapie (PDT) erfolgt.
Ergebnisse
Die Therapie war gut verträglich und führte in allen drei Fällen zumindest zur Visusstabilisierung. In einem Fall war bereits nach einer Injektion ein schneller und ausgeprägter Anstieg des Visus zu verzeichnen. Eine der Patientinnen stillte in der betreffenden Zeit, weshalb zur Injektion ein Abstillen notwendig war.
Schlussfolgerungen
Antiangiogenetische Substanzen sind eine relativ neue Therapieoption bei idiopathischer CNV. Wichtig bei der Anwendung bei jungen Frauen ist die konsequente Verhütung aufgrund mangelnder Erfahrung bei Schwangerschaft. Das teilweise sehr gute Ansprechen auf die Therapie muss von den in der Literatur beschriebenen Fällen spontaner Rückbildung abgegrenzt werden. |
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