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Abstract
P 244
Evaluierung retinaler Dickenmessungen und Segmentierungsanalysen anhand von vier unterschiedlichen Spectral und Time domain OCT Geräten bei Patienten mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration
Georgios Mylonas, Christian Ahlers, Panos Malamos, Isabelle Golbaz, Gabor Deak, Christopher Schütze, Stefan Sacu, Ursula Schmidt-Erfurth
Augenheilkunde und Optometrie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
Hintergrund
Evaluierung der Messgenauigkeit verschiedener Optischer Kohärenztomographie (OCT) Verfahren hinsichtlich retinaler Dickenmesssungen und Segmentierungsanalysen bei Patienten mit Neovaskulärer Altersbedingter Makuladegeneration (nAMD).
Methode
28 Augen von 26 Patienten mit nAMD wurden mit konventioneller Time Domain (TD) OCT und drei verschiedenen Spectral Domain (SD) OCT Systemen untersucht. Radiäre Scans mit einer Scanlänge von 6mm wurde zwischen Stratus (Modell 3000, Software Version A 4.0) und Topcon 3D-OCT verglichen. Weiters wurden Raster Scans aller verwendeten SD-OCT Geräte evaluiert. Retinale Dickenwerte wurden ausgewertet.
Ergebnisse
Spectralis (Heidelberg Engineering) SD-OCT zeigte die höchsten Messwerte hinsichtlich der Netzhautdicke des zentralen mm, Topcon OCT Rasterscans wiesen die niedrigsten Werte auf. Signifikante Korrelationen der Netzhautdicke im Bereich des zentralen mm konnten zwischen Cirrus (Carl Zeiss Meditec) und Spectralis SD-OCT gezeigt werden (r=0.87). Cirrus und Spectralis SD-OCT zeigten hierbei überlegene Segmentierungsergebnisse. Cirrus 200x200x1024 und Stratus SD-OCT Scans wiesen einen Anteil von 4 bzw. 38% mittelgradiger oder schwerer Segmentierungsfehler auf.
Schlussfolgerungen
Diese Studie zeigt, dass SD-OCT die retinale Morphologie mit großer Genauigkeit darstellen kann, und in der Regel weniger Segmentierungsartefakte aufweist, als TD-OCT, wobei SD-OCT Analysen allgemein höhere retinale Dickenwerte zeigten. Die unterschiedlichen Ergebnisse der automatischen retinalen Dickenanalysen weisen auf das unterschiedliche Potenzial verschiedener Softwarealgorithmen hin, die retinale Morphologie bei nAMD zu quantifizieren. |
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