DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
  English Site Suche:  
  107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

P 250

Detektion intraretinaler Mikroexsudate bei Patienten mit retinalen Venenverschlüssen mit Hilfe der Spectral Domain Optischen Kohärenztomographie

Christoph Mitsch, Matthias Bolz, Stefan Sacu, Gerlinde Matt, Wolf Bühl, Ursula Schmidt-Erfurth
Universitätsklinik für Ophtalmologie und Optometrie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

Hintergrund
Ziel war die Detektion und Untersuchung der Verteilung gut abgrenzbarer, intraretinaler hyperreflektiver Mikroexsudate bei Patienten mit Makulaödem nach retinalen Astvenenverschlüssen.
Methode
Im Rahmen einer prospektiven, konsekutiven Fallanalysestudie wurden 24 Patienten mit Makulaödem bei retinalem Astvenenverschluss beobachtet. Vorhandensein, Position und Positionsveränderungen gut abgrenzbarer, hyperreflektiver Mikroexsudate wurden anhand der spectral-domain optischen Kohärenztomographie (SD OCT) untersucht. Alle Patienten wurden bei der Erstmanifestation und danach monatlich mit dem Spectralis HRA und OCT (Heidelberg Engineering GmbH) untersucht. Die Ergebnisse wurden mit ebenfalls durchgeführten Infrarotbildern und Fundusfotos korreliert.
Ergebnisse
Gut abgrenzbare, hyperrefektive Mikroexsudate wurden als mögliches Abbild subklinischer oder sehr früher Stadien von harten Exsudaten bei allen Patienten sowohl im Ödembereich, als auch in angrenzenden, nicht ödematös veränderten Netzhautarealen identifiziert. Das Reflektionsmuster, sowie die Verteilung dieser Läsionen entsprachen jenen charakteristischen Veränderungen, die bereits bei Patienten mit diabetischem Makulaödem gefunden und publiziert wurden. Akkumulationen dieser kleinsten Vorstufen von Exsudaten waren auch in der hochauflösenden Fundusfotografie als kleinste harte Exsudate erkennbar.
Schlussfolgerungen
Gut abgrenzbare, hyperreflektive Strukturen können in bestimmten Netzhautschichten von Patienten mit Makulaödem bei Venenverschluss identifiziert werden. Es wird diskutiert, ob es sich dabei um Mikroexsudate als Unterform oder Vorstufe von harten Exsudaten, die beim diabetischen Makulaödem bereits beschrieben wurden, handelt.

 
Zurück    
Seitenanfang
     
s