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Abstract
P 254
Vergleich der quantitativen Bildanalyse von Bildern der Optischen Kohärenztomographie mit dem Zeiss Stratus und Heidelberg Spectralis Gerät
Christoph Tappeiner1, Johannes Fleischhauer1, Sebastian Wolf1, Daniel Barthelmes2
1Universitäts-Augenklinik, Inselspital Bern, Bern, Switzerland, 2Universitätsklinik für Augenheilkunde, Universitätsspital Zürich (USZ), Zürich, Switzerland
Hintergrund
Ziel dieser Studie war der Vergleich von Resultaten der quantitativen Bildanalyse sowie des Einflusses von Trübungen der optischen Medien auf Bildqualität und Bildanalyse in zwei optischen Kohärenztomographie (OCT) Geräten.
Methode
Erstellung von horizontalen OCT Makulaschnittbildern mit Zentrierung in der Fovea in 12 Augen von 6 gesunden Probanden mit dem Zeiss Stratus OCT III und dem Heidelberg Engineering Spectralis OCT. Die Bilder wurden ohne und mit Neutraldichtefiltern, welche zwischen Gerät und Auge positioniert wurden, aufgenommen, die Rohdaten exportiert und eine quantitative Analyse mithilfe einer Software zur Identifizierung der hochreflektiven Schichten in den OCT Bildern als Peaks in jedem einzelnen Scan durchgeführt. Die Anzahl der Peaks und deren Reflektivitäten wurden analysiert.
Ergebnisse
Die quantitative OCT Analyse ergab ähnliche Resultate für das Stratus und Spectralis bei klaren optischen Medien: die Anzahl der detektierten Peaks in jedem Scan waren identisch und die Verhältnisse der Peakhöhe zueinander waren ähnlich. Die Analyse der Peaks in den Bildern, welche mit Neutraldichtefiltern aufgenommen waren, zeigten in den Stratus Bildern eine lineare Abnahme der Reflektivität für alle retinalen Schichten während das Verhältnis der einzelnen Reflektivitäten zueinander unverändert blieb. Dagegen zeigte das Spectralis eine Zunahme der Reflektivität in den weniger reflektiven Schichten, während hoch reflektive Schichten eine unveränderte Reflektivität aufwiesen, was zu einer Aenderung der initialen Verhältnisse der Reflektivitäten der einzelnen Schichten führte.
Schlussfolgerungen
Bei klaren optischen Medien zeigen beide Geräte vergleichbare Resultate in der quantitativen Analyse, während bei Vorhandensein von simulierten Medientrübungen die Verhältnisse der Reflektivitäten zwischen beiden Systemen unterschiedlich waren. Bei der Durchführung der quantitativen OCT Analyse mit dem Spectralis muss der Effekt von geänderten Verhältnissen der Reflektivitäten berücksichtigt werden. |
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