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Abstract

P 259

Erfassen von Veränderungen nach intravitrealer Behandlung des diabetischen Makulaödems mit Avastin oder Triamcinolon

Sonja G. Prager, Georgios Mylonas, Gabor Déak, Katharina Kriechbaum, Christoph Scholda, Georg Rainer, Ursula Schmidt-Erfurth
Universitätsklinik für Ophtalmologie und Optometrie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

Hintergrund
Das Ziel dieser Studie ist die Unterschiede der Makula-Sensitivität bei diabetischem Makula Ödem drei Monate nach intravitrealer Avastin oder Triamcinolon Injektion zu erfassen.
Methode
Achtundzwanzig Augen mit klinisch signifikantem Makulaödem wurden in diese prospektive Studie inkludiert. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen randomisiert: Vierzehn Teilnehmer erhielten drei Injektionen mit 2,5 mg Avastin und die anderen vierzehn erhielten eine Injektion mit 8mg Triamcinolon und zwei Schein-Injektionen. Es wurden der Visus, die zentrale Netzhautdicke, sowie die Netzhautsensibilität zu Studienanfang sowie drei Monate nach der ersten Injektion untersucht.
Ergebnisse
Nach drei Monaten kam es in beiden Gruppen zu einer Zunahme der Netzhautsensibilität (1,49 dB in der Avastin Gruppe und 0,54 dB in der Triamcinolon Gruppe) und Fixierungsstabilität. Diese Ergebnisse entsprachen der Verbesserung in Visus und der Abnahme der Netzhautdicke.
Schlussfolgerungen
Die Mikroperimetrie scheint eine geeignete Methode zur Erfassung von funktionellen Veränderungen der zentralen sowie der parafovealen Netzhautbereiche zu sein.

 
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