| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
P 274
Erfolgreicher Verlauf bei RIP-Syndrom unter intravitrealer Lucentis Therapie
Jens Huber, Nikolaus Feucht, Matthias Maier, Chris P. Lohmann
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, München
Hintergrund
Das Nebenwirkungsprofil der intravitrealen antiVEGF-Therapie ist insgesamt als sehr gering einzustufen. Dennoch bleibt bei der intravitrealen Therapie der serösen PED ein in der Literatur unterschiedlich angegebenes Risiko von 5-20% für das Auftreten eines RPE-Risses. Bei fovealer Beteiligung ist dabei mit einem unwiederbringlichen Visusverlust zu rechnen.
Wir möchten in unserer Kasuistik die erfolgreiche intravitreale Therapie mit Lucentis bei fibrovaskulären PED und RIP Syndrom zeigen.
Kasuistik
Indikationsstellung sowie Verlaufskontrolle umfassten klinischer Befund, Fluoreszenz-Angiographie sowie SpectralisOCT (HeidelbergEngeneering).
Aufsättigungsphase erfolgte mit 3 maliger Eingabe von Lucentis intravitreal im zeitlichen Abstand von 4 Wochen.
Ergebnisse
Die hier vorgestellte Patientin zeigte initial eine fibrovaskuläre PED mit bestkorrigierten Visus von 0,8 am betroffenen linken Auge
In der Kontrolluntersuchung nach Aufsättigungsphase fand sich am behandelten Auge ein RPE-Riß. Subjektiv blieb die Patientin symptomlos mit Anstieg des bestkorrigiertem Visus auf 1,0.
6 Monate nach Therapiebeginn und weiteren Lucentiseingabe bei persistierender Aktivität (3x IVT, vierwöchiges Intervall) erreichte die PED eine maximale Höhe von 595μm. Die Entfernung des Defekts betrug 470μm zur Fovea.
In der Fluoreszenzangiographie zeigte sich nach 6 maliger Eingabe von Lucentis keine weitere Leckage im Sinne einer Aktivität der CNV, sodass die intravitreale Therapie zu diesem Zeitpunkt pausiert wurde.
Schlussfolgerungen
Ein Visusverlust durch das Auftreten eines RPE-Risses ist stark abhängig von Lage und Ausdehung des Pigmentepitheldefektes. Bei extrafovealer Läsion kann unter intravitrealer Therapie eine Visusstabilisierung, in dem beschriebenen Fall sogar ein Visusgewinn erzielt werden.
Auch bei Auftreten eines RPE-Risses ist die intravitreale Therapie mit Lucentis vielversprechend und sollte bei aktiver CNV fortgesetzt werden. |
|