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Abstract

P 279

Alternative Einsatzgebiete von Ranibizumab – sekundäre Neovaskularisationen bei Angioid streaks, hoher Myopie und Retinopathia centralis serosa

Lars Hefner1, Juliane Riese2, Heinrich  Gerding2
1Department of Retinology, Augenzentrum Klinik Pallas, Klinik Pallas AG, AugenZentrum Olten, Olten, Schweiz; 2Klinik Pallas AG, AugenZentrum Olten, Olten

Hintergrund
Neben der bewährten Indikation von Ranibizumab bei exsudativer altersbedingter Makuladegeneration sind auch chorioidale Neovaskularisationen (CNV) anderer Genese einer Therapie sehr gut zugänglich. Wir berichten über unsere ersten Erfahrungen bei sekundären CNV bei hoher Myopie, Angioid Streaks und Retinopathia centralis serosa.
Methode
Wir behandelten je einen Patienten mit sekundärer CNV bei hoher Myopie (Patient 1), Retinopathia centralis serosa (Patient 2) und Angioid Streaks (Patient 3) mit intravitrealen Ranibizumab-Injektionen entsprechend den Therapieempfehlungen für die exsudative altersbedingte Makuladegeneration.
Ergebnisse
Bei Patient 1 und 2 waren 3 Ranibizumab-Injektionen, bei Patient 3 insgesamt 6 Ranibizumab-Injektionen nötig bis ein stabiler Fundusbefund ohne frische Blutungen und intraretinale Flüssigkeit erreicht werden konnte. Wir konnten jeweils einen Visusanstieg bei Patient 1 von 0,25 auf 0,8, bei Patient 2 von 0,1 auf 0,25 und bei Patient 3 von 0,05 auf 0,3 feststellen. Im Laufe der Nachbeobachtungszeit von 12 Monaten waren bisher keine weiteren Injektionen nötig.
Schlussfolgerungen
Chorioidale Neovaskularisationen anderer Genese sprechen sehr gut auf die Therapie mit Ranibizumab an. Bei engmaschiger Nachkontrolle mit bedarfsorientierter Fortsetzung der Behandlung scheint Ranibizumab auch hier ein erfolgversprechendes Therapiekonzept zu sein.

 
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