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Abstract

P 282

Präoperative OCT-Befunde von Pigmentepithelabhebungen mit und ohne RPE-Einrisse nach Bevacizumab Injektionen

Carsten H. Meyer1, Clement Chan2, Prema Abraham3, Gregg Kokame4, Jeffrey Gross5, Peter Kaiser6
1Universitäts-Augenklinik Bonn, 2Southern California Desert Retina Consultants, Palm Springs, USA, 3Department of Ophthalmology, Loma Linda University, Loma Linda, USA, 4Retina Center at Pali Momi, Aiea, Hawaii, USA, 5Columbia, S. Carolina, Carolina Retina Center, USA, 6Cleveland Clinic, Cole Eye Institute, Cleveland, USA

Hintergrund: 
Pigmentepithelabhebungen (PED) bei neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD können nach intravitreale Injektionen mit Bevacizumab einreißen. 
Methoden
In einer retrospektiven Multicenterstudie an 8 Zentren in USA und Europa untersuchten wir 1280 Augen von 1255 Patienten, bei denen 2890 intravitreal Injektionen durchgeführt wurden. Bei 99 Augen lag eine vaskularisierte PED (vPED) von, von denen 21 Augen einen RPE-Risse entwickelten (Gruppe 1) und 78 keinen RPE-Risse zeigten (Gruppe 2).  Bei allen Augen wurde eine Fluoreszenzangiographie (Fa) und Stratus OCT-Untersuchung durchgeführt. Die Höhe der PED (Mikrons), PED-Fläche (mm2), Volumenindex, Ausmaß der subretinalen Flüssigkeit, Gesamtvolumen der Makula, Dicke der zentralen Netzhaut, Größe der choroidalen Neovaskularisation (CNV), Verhältnis CNV/PED und bester Snellen Visus vor und nach der Injektion wurden erhoben.
Ergebnisse: 
Die Höhe der PED und der Volumenindex (mm3) waren signifikant größer bei vPED, die einen RPE-Riss entwickelten, verglichen mit Augen bei den dies nicht auftrat (Mittel: 648.9+/-245.0 vs. 338.1 +-201.6 Mikrons [P < 0.001]; Mittel: 9.3+/-6.3 vs. 3.5+/-4.0 mm3 [p < 0.001).  Auch die Oberfläche der PED unterschied sich signifikant zwischen Augen mit und ohne RPE-Riss (Mittel: 13.7+/-6.9 gegen 9.8+/-7.5 mm2, p = 0.03). Eine Multivarianzanalyse zeigte, dass die Höhe-PED der einzige unabhängige Faktor ist, welcher mit einer RPE-Einriss bei vPED auftritt (odds ratio = 0.995 (95% Ci: 0.992, 0.997), p<0.001).
Schlussfolgerungen: 
Über die Höhe der PED lässt sich am zuverlässigsten die Wahrscheinlichkeit eines RPE-Einrisses vorherbestimmen.

 
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