| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
P 283
Bevacizumab zur Behandlung einer extrafovealen choroidalen Neovaskularisation bei einem Aderhautnaevus
Dorothee Möller, Rainer Guthoff
Universitäts-Augenklinik Würzburg
Hintergrund
Eine seltene Komplikation choroidaler Naevi (ca 0,9-1%) ist die Entwicklung einer choroidalen Neovaskularisation (CNV). Als Therapiemöglichkeiten sind Argon-Laserkoagulation (Besserung des medianen Visus von 0,4 auf 0,8 über 1,9 Jahre), photodynamische Therapie (PDT, Besserung des medianen Visus von 0,11 auf 0,45 über 0,7 Jahre) und auch abwartende Haltung (stabiler Visus bei 0,8 im Median über 7,4 Jahre) beschrieben.
Bei starker neurosensorischer Abhebung sind Argon-Laserbehandlung und PDT wenig erfolgversprechend, weshalb Bevacizumab, ein monoklonaler Antikörper gegen VEGF, in Frage kommt.
Methode
Ein sonst gesunder 29 jähriger Patient stellte sich im Juli 2008 erstmals mit leichter Sehminderung auf 0,9 und Metamorphopsie des rechten Auges vor. Klinisch und in der optischen Kohärenztomographie (OCT) zeigte sich bei einem bestkorrigierten Visus von 0,9 ein Aderhautnävus oberhalb der Makula mit neurosensorischer Abhebung unter Einbeziehung der Fovea. Fluoreszein-angiografisch bestand im Bereich des Naevus eine CNV mit extrafovealer Leckage, die bis zur Spätphase an Intensität und Größe zunahm. Nach eingehender Aufklärung und unterschriebener Einwilligung zur Therapie mit intravitrealem Bevacizumab führten wir 3 Injektionen (1,5 mg) im Abstand von jeweils 8 Wochen durch.
Ergebnisse
Bei der Dreimonatskontrolle nach letzter Bevacizumab Injektion zeigte sich ein Visusanstieg auf 1,25 mit Rückgang der Metamorphopsien und der naevusfernen neurosensorischen Abhebung im OCT, sowie Fluoreszein-angiografisch verringerter Leckage.
Schlussfolgerungen
Zur Behandlung einer sekundären CNV bei einem Aderhautnävus ist die Therapie mit intravitrealem Bevacizumab eine effektive und sichere Option. Ein Visusanstieg von 2 Zeilen konnte bei einem bisherigen Nachbeobachtungszeitraum von 3 Monaten erreicht werden. |
|