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Abstract

P 286

Bestimmung der Makulapigmentdichte – Ein Methodenvergleich

Jens Dawczynski1, Susanne Jentsch1, Dietrich Schweitzer1, Martin Hammer1, Jürgen Strobel1, Ute Wolf-Schnurbusch2, Sebastian Wolf2
1Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Jena, Jena, 2Universitäts-Augenklinik, Inselspital Bern, Bern, Schweiz

Einleitung:
Um Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zur Bestimmung der Makulapigmentdichte besser einordnen zu können, wurde ein direkter Methodenvergleich der 1-Wellenlängen-Reflexionsmethode mit der 2-Wellenlängen-Autofluoreszensmethode durchgeführt.
Methode:
Bei 39 Augen von 39 Patienten mit einem Alter von 20 bis 87 Jahren (Gruppe 1: 20-44 Jahre; Gruppe 2: 65-87 Jahre) wurden die Messungen der Makulapigmentdichte mit zwei verschiedenen Methoden durchgeführt. Die Messung mittels 1-Wellenlängen-Reflexionsmethode erfolgte mit der VISUCAM NM/FA® Funduskamera (Carl Zeiss Meditec AG, Jena) mit einem 5 Megapixel Farb-CCD Chip als Detektor. Die 2-Wellenlängen-Autofluoreszensmessung wurde mit einem 2-Wellenlängen-Autofluoreszens-Laserscanningophthalmoskop (modifiziertes HRA, Heidelberg Engineering, Heidelberg) durchgeführt.
Ergebnisse:
Für den direkten Vergleich der Ergebnisse erfolgte eine Unterteilung der Patienten in eine Gruppe 1 mit jüngeren Patienten (<45 Jahre, n=20) sowie in eine Gruppe 2 mit älteren Patienten (> 65 Jahre, n=19) mit teils deutlicher Linsentrübung. Es zeigte sich in der Gruppe 1 eine hochsignifikante Korrelation der Ergebnisse der Messung des Makulapigments für die beiden Methoden (R2=0,92). Für die Gruppe 2 fand sich ebenfalls eine deutliche Korrelation der Ergebnisse beider Methoden (R2=0,86).
Schlussfolgerungen:
Für die objektive Bestimmung der Makulapigmentdichte eignen sich sowohl die 1-Wellenlängen-Reflexionsmethode als auch die 2-Wellenlängen-Autofluoreszensmethode. Beide Methoden zeigen sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Patienten eine gute Korrelation der Ergebnisse und führen zu vergleichbaren Messergebnissen.

 
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