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Abstract
P 290
Bulbus eröffnende Augenverletzungen in Ostslowenien
Katja Halozan, Dušica Pahor
Department of Ophthalmology, Clinical Centre Maribor, Maribor, Slovenia, Slowenien
Hintergrund und Ziel: Das Ziel unserer Studie war es, die epidemiologischen Daten über die Bulbus eröffnende Augenverletzungen während eines 10 jährigen Zeitraums in Ostslowenien zu untersuchen.
Methoden: Eine retrospektive Analyse aller Patienten mit Bulbus eröffnenden Augenverletzungen, die zwischen Januar 1999 und Dezember 2008 in unsere Abteilung eingeweist wurden, wurde durchgeführt. Die folgenden Parameter wurden analysiert: demograpische Daten, Art und Mechanismus der Verletzung. Die Art der Verletzung wurde nach der Birmingham Eye Trauma Terminology (BETT) klassifiziert.
Ergebnisse: Die Mehrheit von 158 Patienten (161 Augen) waren Männer (85 %). Das Durchschnittsalter der männlichen Patienten lag bei 38 Jahren, 45 % der Verletzungen ereigneten sich in dem Altersintervall von 30 bis 50 Jahren. Obwohl das Durchschnittsalter der weiblichen Patienten bei 54 Jahren lag, ereigneten sich 39% der Verletzungen im Alter von 70 bis 80 Jahren. Die meisten Verletzungen ereigneten sich in der kälteren Zeit des Jahres, zwischen Oktober und Januar. Die meisten Verletzungen sind daheim eingetreten (66,5%), gefolgt bei Arbeitsplatz (20,5%), Straßen und Autobahnen (4,4%), Sport und Freizeitaktivitäten (2%). Die häufigste Bulbus eröffnende Augenverletzung entstand durch penetrierende Verletzung (78,8%), wobei der intraokulare Fremdkörper (IOFB) bei 21,7% der Fälle festgestellt wurde. Eine Ruptur ist bei 20,5% und eine perforierende Verletzung bei weniger als 1% der Patienten eingetreten. Frauen haben öfter an der Ruptur der Augenwand (65,2%) gelitten, während bei Männern öfter penetrierende Verletzungen (62,3%) festgestellt wurden. Dem Mechanismus entsprechend wurden die Verletzungen bei Frauen am häufigsten durch Stürze (30%) und stumpfe Gegenstände (30%) verursacht. Die häufigsten Verletzungsursachen bei Männern waren scharfe Gegenstände (56%), gefolgt von stumpfen Gegenständen (22%) sowie Metall oder Stein Bearbeitung mit einem Hammer (17%).
Schlussfolgerungen: Erforschung der Verletzungsursachen ist wichtig, um vorbeugende Maßnahmen, wie z.B. Benutzung des Augenschutzes und Gesundheitsbildung, treffen zu können. Die meisten Augenverletzungen können dadurch vermieden werden. |
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