| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
P 300
Bestimmung der absoluten axialen Bulbuslänge aus der Kontakt-B-Bild-Sonographie
Philipp Martius, Stefanie Tech, Oliver Stachs, Rudolf F. Guthoff
Universitäts-Augenklinik Rostock
Hintergrund
Die Therapieplanung von Mikrophthalmuspatienten oder die Abgrenzung eines Exophthalmus gegenüber des Pseudoexophthalmus erfordert eine Bestimmung der axialen Bulbuslänge. Ankopplungsprobleme verhindern dessen genaue Bestimmung aus der Kontakt-B-Bild-Sonographie. Das Ziel der Studie ist die Entwicklung einer einfachen Methode zur Ermittlung der axialen Bulbuslänge aus dieser Kontakt-B-Bild-Sonographie.
Methode
Zur Entwicklung der Methode wurden die Sonographiegeräte Master Vu (Sonomed Inc.), CineScan (Quantel Medical) und I³ System-ABD (Innovative Imaging Inc.) verwendet. Um die Position der Ankopplungsebene der Handstücke und die Korrelation zur jeweiligen B-Bildausgabe zu bestimmen, wurde ein Fadenphantom sonographisch vermessen. Ein unter Nutzung einer Vorlaufstrecke ermitteltes axiales B-Bild eines Probanden, welches ein starkes Signal an der Linsenrückseite und am Augenhintergrund aufweist sowie die Kornea erkennen lässt, wurde genutzt um die axiale Bulbuslänge zu bestimmen. Zusätzlich wurde ein axiales B-Bild deselben Probanden bei geschlossenem Lid ohne Vorlaufstrecke erzeugt. Zur Abschätzung der Liddicke erfolgte eine axiale Längenmessung unter Berücksichtigung der ermittelten Position der gerätespezifischen Ankopplungsebene der Handstücke und der mit Vorlaufstrecke gemessenen Bulbuslänge, wodurch sich gerätespezifische Korrekturwerte ergeben. Zur Evaluierung der Methode werden die sonographisch an 30 Augen (jeweils 10 myope, emmetrope, hyperope) aus dem Kontakt-B-Bild bestimmte axiale Bulbuslänge mit der optischen Biometrie (IOL Master) verglichen.
Ergebnisse
Mittels der gerätespezifischen Korrekturwerte (Master Vu 3,0 mm), (CineScan 1,5 mm) und (System-ABD 1,5 mm) lässt sich die Bulbuslänge von Patienten absolut bestimmen. Im Vergleich zur optischen Biometrie der bisher untersuchten Probanden zeigte das CineScan-Gerät die größte Abweichung von 1,0 ± 0,5 mm. Das Sonomed Inc. wies eine Abweichung von 0,3 ± 0,3 mm und das I³ System-ABD-Gerät von 0,4 ± 0,3 mm auf.
Schlussfolgerungen
Die vorgestellte Methode ermöglicht es, die axiale Bulbuslänge in Kontakt und ohne Vorlaufstrecke in vivo zu messen. Dieses kann bei klinischen Problematiken wie der Abgrenzung eines Exophthalmus gegenüber des Pseudoexophthalmus oder bei der Bulbuslängenmessung bei Mikrophthalmuspatienten Anwendung finden. |
|