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Abstract

DO.04.01

Die Behandlung des Makulaödems nach Strahlentherapie: Ergebnisse einer kleinen Patientenserie

Vasileios Petousis1, Gregor Willerding1, Georgios Charitoudis1, Nikolaos E. Bechrakis2, Michael H. Foerster1
1Augenklinik, Campus Benjamin Franklin, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin; 2Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich

Hintergrund
Das Makulaödem im Rahmen einer Strahlenretinopathie ist eine typische Komplikation in der Behandlung von Aderhauttumoren. Das Ziel der Pilotstudie war, anatomische und funktionelle Ergebnisse verschiedener therapeutischer Modalitäten zu vergleichen.
Methode
In der Studie wurden alle Patienten (n=19) eingeschlossen, die in dem Zeitraum 2005-2008 in der Augenklinik, Charite-Campus Benjamin Franklin aufgrund eines radiogenen Makulaödems nach Brachy- oder Teletherapie eines Aderhautmelanoms behandelt wurden. Therapeutische Modalitäten waren Acetazolamid per os (n=10), oder die intravitreale Injektion von Bebacizumab (n=8) bzw Triamcinolone (n=8). Die mittlere Nachbeobachtungszeit war 2,5 Jahre.
Ergebnisse
Es wurde keine Veränderung des Visus in alle drei Behandlungsgruppen dokumentiert. Die intravitreale Injektion von Bevacizumab bzw Triamcinolone führte zu einer mittleren Reduktion der zentralen Netzhautdicke von 60µmbzw 170µM.
Schlussfolgerungen

Eine Reduktion des strahlenretinopathiebedingten Makulaödems war durch die intravitreale Injektion von Bebacizumab und Triamcinolone möglich. Die orale Gabe von Acetazolamid zeigte kein Effekt.
 
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