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Abstract
DO.09.09
Retinale Stammzellen in therapeutischen Ansätzen
Michael J. Young
Harvard Medical School, Schepens Eye Research Institute, Department of Ophthalmology, Boston, U.S.A.
Hintergrund
Das Ziel unserer Untersuchungen ist es, therapeutische Ansätze für die Regeneration des adulten kranken Zentralnervensystems, besonders der degenerierten Netzhaut, zu finden.
Methode
Wir testen Progenitor-/Stammzellen, die wir aus verschiedenen Regionen des Nervensystems unterschiedlicher Säugerspezies isolieren.
Ergebnisse
In den letzten 5 Jahren konnte unser Laboratorium zeigen, dass neurale Stammzellen die Barriere überwinden können, die normalerweise eine morphologische Integration von Zellen in die adulte Säugernetzhaut verhindert. Wir haben gefunden, dass neurale Stammzellen ein immunprivilegiertes Gewebe darstellen und in allogenen Wirten überleben können. Wir haben Stammzellen aus den Netzhäuten von Maus, Schwein und Mensch isoliert, und wir konnten zeigen, dass diese Zellen die Fähigkeit besitzen, sich in Photorezeptoren zu differenzieren. Zur Zeit untersuchen wir, inwieweit die retinalen Stammzellen eine funktionelle Verbindung innerhalb der adulten kranken Schweineretina herstellen. Wir verwenden transgene Donor- und Wirtsgewebe, z.B. testen wir GFP-positive Donorzellen in Schweinen mit Retinitis pigmentosa. Durch die Verwendung von großen Tieren wie dem Schwein können wir allgemein übliche chirurgische Techniken wir die Pars-plana-Vitrektomie anwenden und haben die Möglichkeit, die funktionelle Regeneration der kranken Netzhaut mit Techniken wie dem multifokalen ERG zu überprüfen.
Schlussfolgerungen
Der von uns verwendete Versuchsansatz ist ein bedeutender Schritt hin zu unserem Ziel, mit Hilfe von retinalen Stammzellen eine funktionelle Regeneration der Netzhaut zu erreichen. |
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