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AbstractDO.11.05Botulinumtoxin in der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie Susanne Pitz Die historisch ältesten Anwendungen von Botulinumtoxin in der Augenheilkunde betreffen die intramuskuläre Injektion bei Strabismus, sowie die Behandlung des Blepharospasmus bzw. von Dystonien. Im Lauf der Jahre hat sich das Behandlungsspektrum erweitert auf Indikationen wie die gustatorische Hypersekretion der Glandula lacrimalis („Krokodilstränen“), Erzeugen einer Ptosis bei Hornhautaffektionen bzw. passagere Behandlung des spastischen Unterlidentropiums. Gut auf die Behandlung ansprechende kosmetische Indikationen sind ausgeprägte senkrechte Falten über der Nasenwurzel, die diskrete Brauenptosis oder mimische Falten im äußeren Lidwinkel. Ein neues Einsatzgebiet von Botulinumtoxin stellt die adjuvante Therapie bei ausgedehnten rekonstruktiven chirurgischen Maßnahmen im Gesichtsbereich dar: durch die vorübergehende Lähmung/Schwächung der mimischen Muskulatur konnte eine Beschleunigung der Wundheilung gezeigt werden.
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