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Abstract
DO.14.05
Evaluation von Geräten zur Endothelzellzahlbestimmung und Pachymetrie der Hornhaut
Saadettin Sel1, K. Jendrischik1, Adriana Paraforos1, Anna Sasse1, C. Wicher1, D. Kaiser1, Thomas Kalinski2, Gernot I. W. Duncker1, Friedrich Paulsen3
1Universitäts-Augenklinik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale, 2Institut für Pathologie, Universität Magdeburg, 3Institut für Anatomie und Zellbiologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
Hintergrund
Die Qualität der optischen Abbildung am Auge wird vorrangig durch die Funktionstüchtigkeit der Hornhaut bestimmt. Für den klinischen Einsatz neu entwickelter Messgeräte ist eine fundierte Prüfung der Reliabilität dieser Geräte zu einem Referenzgerät erforderlich.
Methode
Im Rahmen der vorliegenden Studie werden Messdaten zu endothelspezifischen Parametern sowie pachymetrischen Daten von insgesamt 283 Augen erfasst. Für die Messwerterhebung wurden bereits im Vorfeld vier verschiedene Fallgruppen definiert. Dabei wurden zwei Testgeräte (Gerät 1 und Gerät 2) mit den Referenzgeräten Noncon Robo SP 6000/Konan (Endothelmikroskopie) und der Pentacam/Oculus (Pachymetrie) verglichen.
Ergebnisse
Nach Auswertung der Messergebnisse können anhand von drei der insgesamt 32 aufgestellten Stichprobenvergleiche signifikant übereinstimmende Messwerte zum Referenzgerät belegt werden. Dazu zählen der Stichprobenvergleich NonConRobo SP 6000/Konan – Gerät 1 in der Fallgruppe der Augen nach Keratoplastik bezüglich des Anteils hexagonaler Zellen im Endothel (p=0,148) sowie die Paarvergleiche Pentacam/Oculus – Gerät 1 in der gleichen Fallgruppe (p=0,315) und in der Probandengruppe der Kontaktlinsenträger (p=0,068) in Bezug auf die Hornhautdicke. Für alle anderen Stichprobenvergleiche ist statistisch keine Übereinstimmung nachweisbar (p<0,0167, p ist alpha-adjustiert).
Schlussfolgerungen
Unter der Annahme, dass mit dem Gerät NonCon Robo SP 6000/Konan die endothelspezifischen Messgrößen sowie mit der Pentacam/Oculus die Messwerte der Pachymetrie den tatsächlichen anatomisch-morphologischen Gegeben-heiten entsprechen, d.h. dass dieses Gerät als Referenzgerät gilt, liefern die beiden getesteten Geräte (Gerät 1 und Gerät 2) statistisch signifikant abweichende Werte. |
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