| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
DO.18.04
Hochauflösende optische Kohärenztomographie bei pseudovitelliformer Makuladegeneration
Robert P. Finger, Peter Charbel Issa, Monika Fleckenstein, Hendrik P. N. Scholl, Frank G. Holz
Universitäts-Augenklinik Bonn
Ziel: Die Visusprognose bei pseudovitelliformer Makuladegeneration (pv-MD) als phänotypische Ausprägung im Rahmen von ‚basal laminar drusen’(BLD), Musterdystrophien oder altersabhängiger Makuladegeneration ist im Allgemeinen günstig, allerdings kann eine Progression mit sekundären chorioidalen Neovaskularisationen oder geographischer Atrophie auftreten. Um die zugrunde liegenden retinalen morphologischen Veränderungen näher zu charakterisieren, wurde eine Bildgebung mittels hochauflösender (spectral-domain)optischer Kohärenztomographie (SDOCT) durchgeführt.
Methode: Insgesamt wurden 10 Augen von 5 Patienten mit pv-MD klinisch und mittels Fundusfotografie (FF450, Zeiss), Fluoreszein-Angiographie, Fundusautofluoreszenz (FAF) und SDOCT (Spectralis HRA-OCT, Heidelberg Engineering) untersucht.
Ergebnisse: Das durchschnittliches Alter der Patienten war 70 Jahre (58 - 81 Jahre) und die durchschnittliche bestkorrigierte Sehschärfe 0,25. Im Bereich der pv-MD zeigte sich korrespondierend zur funduskopisch sichtbaren Akkumulation gelblichen Materials mit erhöhtem FAF-Signal ein amorphes, homogen reflektives Material zwischen neurosensorischer Netzhaut und retinalem Pigmentepithel im unteren Bereich bei optischer Leere im oberen Anteil der umschriebenen neurosensorischen Abhebung. Auf Ebene der RPE-Basalmembran/Bruch’schen Membran zeigten sich multiple, fokale Verdickungen in Analogie zu histologischen Beschreibungen von BLD.
Schlussfolgerungen: Der Visus ist bei Augen mit pv-MD in Anbetracht der ausgeprägten morphologischen Veränderungen meist erstaunlich gut, was durch die Lokalisation des extrazellulären Materials unterhalb der neurosensorischen Netzhaut und deren weitestgehend unveränderten Anatomie bei intaktem RPE zu erklären ist. Offensichtlich ist der Transport und damit die Funktion benachbarter zellulärer Elemente im Bereich der meist chronischen neurosensorischen Netzhautabhebung und Akkumulation fluorophorhaltigen Materials nur allenfalls geringfügig beeinträchtigt. Die beobachteten Veränderungen bei BLD im SDOCT lassen sich von anderen Drusentypen unterscheiden und korrelieren mit histologischen Befunden in Augen mit BLD. |
|