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Abstract

DO.22.11

Vergleich der Gesichtsfeldindizes der Flimmer-Perimetrie (Pulsar) mit der achromatischen Perimetrie (Octopus, G-1, TOP-Strategie) bei Glaukom-Patienten – eine Pilotstudie.

Katja Göbel, Beatrix Riemer, Carl Erb

Abteilung für Augenheilkunde, Schlosspark-Klinik, Berlin

Hintergrund:
Ziel der Studie war die Einschätzung der neuen Flimmerperimetrie im Vergleich zur Weiß/Weiß-Perimetrie bei Glaukompatienten.
Methoden:
Alle Glaukompatienten wurden randomisiert mit 2 perimetrischen Verfahren untersucht: Flimmerperimetrie (Pulsar, CP-T30W, TOP-Strategie, Haag-Streit) und achromatischer Perimetrie (Octopus, G-1, TOP-Strategie, Haag-Streit). Ausgewertet wurde der Mean Defect (MD) sowie die Loss Variance (LV). Die statistische Analyse erfolgte mit nicht-parametrischen Tests.
Ergebnisse:
Es wurden 25 Glaukom-Patienten untersucht (m:w=11:14). Das Durchschnittsalter betrug 56±19,7 Jahre. Die Gruppe setzte sich zusammen aus 12 Patienten mit POWG, 8 Patienten mit PEX-Glaukom und 5 Patienten mit okulärer Hypertension.
Im Vergleich aller Patienten ergab sich im MD-G1 (Median ± mittlere absolute Abweichung; RA 1,3± 4,2 dB, LA 1,1±4,3 dB) zu MD-Pulsar (Median ± mittlere absolute Abweichung RA 6,2±3,9 dB, LA 4,2±3,6 dB) ein signifikanter Unterschied (p<0.05), im Vergleich der LV-G1 zu LV-Pulsar zeigte sich am rechten Auge ein statistisch signifikanter Unterschied, am linken Auge kein Unterschied.
Schlussfolgerungen:
Das neue Flimmerperimeter Pulsar zeigte im MD-Wert einen statistisch signifikanten Unterschied zum MD-Wert im G1 in der TOP-Strategie. Damit scheint das Pulsar empfindlicher in der Darstellung von Gesichtsfeldstörungen zu sein.

 
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