| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
DO.22.11
Vergleich der Gesichtsfeldindizes der Flimmer-Perimetrie (Pulsar) mit der achromatischen Perimetrie (Octopus, G-1, TOP-Strategie) bei Glaukom-Patienten – eine Pilotstudie.
Katja Göbel, Beatrix Riemer, Carl Erb
Abteilung für Augenheilkunde, Schlosspark-Klinik, Berlin
Hintergrund:
Ziel der Studie war die Einschätzung der neuen Flimmerperimetrie im Vergleich zur Weiß/Weiß-Perimetrie bei Glaukompatienten.
Methoden:
Alle Glaukompatienten wurden randomisiert mit 2 perimetrischen Verfahren untersucht: Flimmerperimetrie (Pulsar, CP-T30W, TOP-Strategie, Haag-Streit) und achromatischer Perimetrie (Octopus, G-1, TOP-Strategie, Haag-Streit). Ausgewertet wurde der Mean Defect (MD) sowie die Loss Variance (LV). Die statistische Analyse erfolgte mit nicht-parametrischen Tests.
Ergebnisse:
Es wurden 25 Glaukom-Patienten untersucht (m:w=11:14). Das Durchschnittsalter betrug 56±19,7 Jahre. Die Gruppe setzte sich zusammen aus 12 Patienten mit POWG, 8 Patienten mit PEX-Glaukom und 5 Patienten mit okulärer Hypertension.
Im Vergleich aller Patienten ergab sich im MD-G1 (Median ± mittlere absolute Abweichung; RA 1,3± 4,2 dB, LA 1,1±4,3 dB) zu MD-Pulsar (Median ± mittlere absolute Abweichung RA 6,2±3,9 dB, LA 4,2±3,6 dB) ein signifikanter Unterschied (p<0.05), im Vergleich der LV-G1 zu LV-Pulsar zeigte sich am rechten Auge ein statistisch signifikanter Unterschied, am linken Auge kein Unterschied.
Schlussfolgerungen:
Das neue Flimmerperimeter Pulsar zeigte im MD-Wert einen statistisch signifikanten Unterschied zum MD-Wert im G1 in der TOP-Strategie. Damit scheint das Pulsar empfindlicher in der Darstellung von Gesichtsfeldstörungen zu sein. |
|