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Abstract

DO.25.03

Ergebnisse der astigmatischen Keratotomie mit dem Femtosekundenlaser (femto-AK) nach perforierender Keratoplastik

Daniel Kook1, Anna Sophia Bauch2, Jens Bühren2, Oliver Klaproth2, Victor Derhartunian2, Thomas Kohnen2
1Augenklinik, Ludwig Maximilians-Universität München, München; 2Klinik für Augenheilkunde, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main

Hintergrund:
Retrospektive Evaluation der Ergebnisse einer Fallserie femtosekundenlaser-assistierter astigmatischer Keratotomien (femto-AK) nach perforierender Keratoplastik.
Methode:
Im Rahmen einer konsekutiven Fallserie wurde an insgesamt 10 Augen von 9 Patienten mit hohem Astigmatismus nach Keratoplastik eine astigmatische Keratotomie mit einem 60-kHz Femtosekundenlaser (IntraLase-AMO, Irvine, Kalifornien, USA) durchgeführt. Hierbei wurden paarige bogenförmige vertikale Schnitte über 20 bis 50 Grad in die Spenderhornhaut appliziert. Zielgrößen waren der prä- und postoperative Visussc, der Visuscc, die subjektive Refraktion, und die topographischen Daten (Orbscan, Bausch & Lomb, Rochester, New York, USA).
Ergebnisse:
Alle femto-AK konnten ohne Komplikation durchgeführt werden. Der Nachbeobachtungszeitraum betrug zwischen 3 und 22 Monaten. Die präoperative mittlere Sehschärfe (logMAR) betrug sc 1,27 und cc 0,55, der mittlere subjektive Zylinder -3,4 dpt und der mittlere topometrische Astigmatismus 9,3 dpt. Die postoperative mittlere Sehschärfe (logMAR) betrug sc 1,12 und cc 0,47, der mittlere subjektive Zylinder -4,1 dpt und der mittlere topometrische Astigmatismus 6,7 dpt.
Schlussfolgerungen:
Die femto-AK scheint eine sichere, effektive und vielversprechende Methode zur Korrektur höherer kornealer Astigmatismen darzustellen. Aufgrund der Biomechanik der Hornhaut und fehlender Erfahrungswerte mit der vorgestellten innovativen Technologie sind höhere Patientenzahlen zur Entwicklung optimierter Nomogramme erforderlich.

 
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