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Abstract

DO.25.05

Femtosekunden-Lentotomie: Veränderungen der Akkommodationsamplitude in vitro durch Femtosekundenlaserpulse

Uwe Oberheide1, Silvia Schumacher2, Michael Fromm2, Heike Hoffmann2, Omid Kermani3, Alfred Wegener4, Georg Gerten3, Holger Lubatschowski2
1Augenklinik am Neumarkt, Köln, 2Laser Zentrum Hannover e.V., Hannover, 3Laserforum Köln e.V., Köln, 4Universitäts-Augenklinik Bonn

Hintergrund
Nach der Helmholtzschen Beschreibung des Akkommodationsprozesses ist einer der Gründe für die Presbyopieentwicklung die fortschreitende Sklerosierung der Linse. Ein mögliches Konzept zur Wiederherstellung bzw. Erhöhung der Elastizität der kristallinen Linse ist die Behandlung durch Femtosekunden (fs)-Laser erzeugte Schnittebenen in der Linse. Ziel der Untersuchungen ist die Evaluierung von Veränderungen in der Linse durch den Einfluss hochrepetierender Fs-Laserpulse.
Methode
Mit einem 100 kHz-Fs-Laser (Wellenlänge 1040nm, Pulsdauer 300 fs, Pulsenergie 1,3-1,6µJ) wurden Mikroinzisionen im kristallinen Linsenmaterial von Schweine-, Katzen- und humanen Spenderlinsen in einem Laboraufbau erzeugt. Mechanische und geometrische Veränderungen in der Linsen wurden über Rotations- und Dehnungsmessungen überprüft.
Ergebnisse
In Rotations- und Dehnungsuntersuchungen konnte eine höhere Flexibilität der behandelten Linsen nachgewiesen werden. Dies korreliert mit theoretischen Betrachtungen und Computermodellen zum Einbringen von Gleitebenen in die Linse.
Schlussfolgerungen
Durch Fs-Laserstrahlung erzeugte Schnitte innerhalb von Human-, Katzen- und Schweinelinsen führen zu einem Zuwachs an Flexibilität.

 
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