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Abstract
DO.25.09
Ein neues induvidualisiertes Augenmodell – Ray tracing
Michael Mrochen1,2, Hans Peter Iseli2,3, Theo Seiler2,4, Tobias Koller2
1Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich, Schweiz; 2IROC – Insitut für Refraktive und Ophthalmochirurgie, Zürich, Schweiz, 3Augenklinik, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, Deutschland; 4Universitätsklinik Zürich, Zürich, Schweiz
Hintergrund
Neben der täglichen Erfahrung zeigt sich in optischen Berechnungen, dass nach Kataraktoperationen, sowie nach wellenfrontgeführter LASIK, Restaberrationen bestehen oder gar neue Aberrationen generiert werden. Dies liegt im Aufbau des Auges als Multilinsensystem begründet und kommt vorwiegend bei hohen Korrekturen zum Tragen. Individualisierte Augenmodelle bieten in solchen Fällen eine akkuratere optische Korrektur an (Ablationsprofil, Linsentyp). Das Ziel dieser Arbeit ist es das individualisierte „ray traycing“ -Augenmodelle auf seine Relevanz bezüglich Behandlungsplanung zu prüfen.
Methode
Auf Grund von Daten eines Patienten wird das individualisierte Augenmodell vorgestellt. Zusätzlich wird das daraus berechnete Behandlungsprofil oder die berechnete Linsenkontur diskutiert.
Ergebnisse
Optisches „ray tracing“ erlaubt dem Chirurgen Hornhauttopografie, Hornhautrückfläche und biometrische Daten (HH-Dicke, Vorderkammertiefe, Linsendicke, Augenlänge) in die Behandlungsplanung einfliessen zu lassen. Aus diesen Daten wird das individualisierte Augenmodell generiert, womit sich spezifische Ablationsprofile oder individualisierete Intraokularlinsen ableiten lassen.
Schlussfolgerungen
Optisches „ray tracing“ erlaubt den zur Zeit höchsten Individualisierungsgrad. Diese neue Methode hat theoretisch das Potential Restaberrationen und iatrogene induzierte Aberrationen vorauszuberechnen und auszuschliessen indem sie in die Behandlungsplanung eingehen. Die theoretischen Ergebnisse müssen im klinischen Alltag geprüft werden. |
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