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Abstract

FR.10.01

Neue Op-Verfahren zur Behandlung des Glaukoms – Eine kritische Übersicht

Maren Klemm
Universitäts-Augenklinik Hamburg

Glaukompatienten mit konservativ nicht einstellbarem Augeninnendruck oder multiplen Allergien gegen drucksenkende Medikamente benötigen eine chirurgische Intervention, um die Progression des Glaukoms zu verhindern.
Traditionell sind die chirurgischen Verfahren der ersten Wahl die penetrierenden Filtrations-Operationen. Mit Einsatz der deutlich erhöhten Vielfalt an konservativen Möglichkeiten sank die Effektivität dieser mikrochirurgischen Techniken, sodass diese heute meist nur unter Zusatz komplikationsträchtiger zytotoxischer Substanzen ausreichende Erfolgsraten aufweisen können.
Neben dem Einsatz von Lasertherapien erfuhr damit die Verwendung von Implantaten oder Platzhaltersubstanzen eine höhere Gewichtung. Zeitgleich kamen die nicht penetrierenden Techniken zunehmend zum Einsatz. In letzter Zeit gewinnt vor allem die Kanaloplastik an Bedeutung.
Eine Übersicht über die neuen Verfahren erfolgt in Bezug auf physiologisch-anatomische Grundlagen, chirurgische Vorgehensweisen sowie die Darstellung der eigenen Erfahrungen und Ergebnisse auf diesen unterschiedlichen Gebieten.
Die derzeitigen Resultate bestätigen die neuen Verfahren als vielversprechende Alternativen zu den konservativen Vorgehensweisen.

 

 
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