| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
FR.11.01
Supranukleäre Paresen – Differenzialdiagnostik und Therapie
Heimo Steffen
Universitäts-Augenklinik Würzburg
Supranukleäre Augenbewegungsstörungen sind dadurch gekennzeichnet, daß nur ein odere mehrere Augenbewegungstypen ausfallen, während andere Augenbewegungsarten erhalten bleiben. Bei Vorliegen einer supranukleären Störung erlaubt die Kenntnis der einzelnen Augenbewegungstypen und die sie generierenden anatomischen Strukturen die Lokalisation eines pathologischen Prozess in eine ganz bestimmte Hirnregion.
Unabhängig davon können supranukleäre Störungen häufig zu einer Kopfzwangshaltung führen, wie z.B. bei der erworbene horizontale Blickparese oder aber zu einer Schielstellung mit Diplopie. Ein gutes Beispiel hierfür ist die manifeste Exotropie bei internukleärer Ophthalmoplegie.
Sowohl eine Kopfzwangshaltung als auch eine Schielstellung im Rahmen einer supranukleären Parese können häufig durch einen augenmuskelchirurgischen Eingriff gebessert werden. Im letzteren Fall ist häufig auch eine Vergrößerung des Feld binokularen Einfachsehens möglich. Leider ist nicht allgemein bekannt, daß die o.g. Symptome vieler supranukleärer Paresen gebessert oder manchmal auch beseitigt werden können. Der vorliegende Vortrag gibt einen Überblick über entsprechende Störungen und konservative sowie operative Therapiemöglichkeiten.
|
|