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Abstract
FR.19.10
Möglichkeiten und Grenzen der Abbildungseigenschaft asphärischer Kunstlinsen
Achim Langenbucher1, Timo M. Eppig1, Andreas C. Schröder2, Berthold Seitz2
1Medizinische Optik, Institut für Medizinische Physik, Universität Erlangen-Nürnberg; 2Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
Asphärische Intraokularlinsen zielen darauf ab, die sphärische Aberration des Auges nach einer Kataraktextraktion mit Implantation einer Hinterkammerlinse zu reduzieren oder vollständig zu eliminieren und dadurch die Abbildungseigenschaften des Auges zu optimieren. Derzeit werden 2 verschiedene Konzepte angeboten: die aberrationsfreie Intraokularlinsen, welche keine zusätzliche sphärische Aberration in das Auge induzieren (aber bestehende sphärische Aberrationen nicht korrigieren) sowie die aberrationskorrigierenden IOLs, welche die sphärische Aberration eines ‚durchschnittlichen Auges’ korrigieren.
In diesem Referat sollen die verschiedenen Konzepte für asphärische Intraokularlinsen vorgestellt und diskutiert werden; weiter wird eine kritische Beleuchtung der Gültigkeit der Parameter eines ‚durchschnittlichen Auges’ für den allgemeinen Fall diskutiert sowie der Einfluss der Fehlpositionierung (Dezentrierung, Verkippung oder axiale Verschiebung) der Intraokularlinse auf die Abbildungsqualität des pseudophaken Auges erörtert.
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