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Abstract

FR.21.04

Veränderungen von retinalen und subretinalen Kompartimenten unter monatlicher und dreimonatlicher anti-VEGF Therapie in hochauflösender optischen Kohärenztomographie

Isabelle Golbaz, Christian Ahlers, Geraldine Stock, Christopher Schütze, Wolfgang Geitzenauer, Christian Prünte, Ursula Schmidt-Erfurth
Universitätsklinik für Augenheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

Hintergrund
Funktionelle und morphologische Veränderungen von retinalen und subretinalen Kompartimenten bei neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration (nAMD) unter Ranibizumab Therapie wurden mittels hochauflösender optischer Kohärenztherapie (SD-OCT) und einer manuellen Segmentierungssoftware analysiert.
Methode
27 Patienten (27 Augen) mit nAMD wurden über ein Jahr untersucht. Es wurden drei Behandlungsarme von monatlichen und dreimonatlichen intravitrealen Ranibizumab Injektionen durchgeführt. Die dreidimensionale Bildgebung der makulären Gegend erfolgte durch ein Cirrus SD-OCT System. Die retinalen und subretinalen Kompartimente wurden durch eine manuelle Segmentierungssoftware genau in jedem spezifizierten B-Scan identifiziert.
Ergebnisse
Die SD-OCT und die manuelle Segmentierung ermöglichten eine detaillierte Identifizierung retinaler und subretinaler Kompartimente und ihrer Relation zu Behandlungseffekten. Während der Anfangsphase zeigten alle Parameter einen positiven Behandlungseffekt. Die Netzhautdicke (RA) zeigte die Wirkungskraft von Ranibizumab durch eine signifikante Verdünnung. Subretinale Flüssigkeit scheint ein kritischer Faktor für die Erkennung eines Wiederaufflammens der nAMD zu sein.
Schlussfolgerungen
Die Analyse und genaue Darstellung von verschiedenen retinalen und subretinalen Kompartimenten in der SD-OCT mit Hilfe der entsprechenden Segmentierungssoftware hilft Klinikern die Therapieeffekte von anti-VEGF Medikamenten auf die zentrale Netzhaut besser zu verstehen.

 
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