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Abstract
FR.21.06
VEGF-Inhibitoren und photodynamische Therapie zur Therapie der exsudativen altersabhängigen Makuladegeneration (AMD)
Alexandra Lappas, Albert Caramoy, Bernd Kirchhof
Universitäts-Augenklinik Köln
Hintergrund
Es werden die Ergebnisse nach Anwendung einer Kombination aus photodynamischer Therapie (PDT) mit Verteporfin und einer intravitrealen Injektion mit dem VEGF-Inhibitor Bevazicumab bei Patienten mit exsudativer AMD dargestellt.
Methode
In dieser retrospektiven Auswertung wurden 31 Patienten mit exsudativer choroidaler Neovaskularisationsmembran (CNV) bei AMD nachverfolgt. Alle Patienten erhielten eine PDT mit Verteporfin und am gleichen Tag eine intravitreale Injektion von 1,25mg Bevacizumab. Im Falle einer fluoreszenzangiographisch nachgewiesenen Leckage erfolgte nach 3 Monaten eine erneute Kombinationstherapie bestehend aus einer PDT und einer intravitrealen Injektion von Bevacizumab. Bei erneutem Nachweis einer Leckage erfolgte im Verlauf eine Monotherapie mit einem VEGF-Inhibitor. Die Patienten wurden insgesamt 12 Monate nachkontrolliert.
Zu allen Untersuchungszeitpunkten wurden neben der ophthalmologischen Basisuntersuchung der ETDRS-Visus erhoben, sowie eine Fluoreszenzangiographie und eine optische Kohärenztomographie (OCT) durchgeführt.
Ergebnisse
Bei 25 Patienten bestand eine klassische bzw. überwiegend klassische CNV, bei 5 eine minimal klassische, bzw. okkulte CNV. Nach 3 Monaten bestand bei 12 Patienten (39%) keine behandlungsbedürftige Leckage mehr. Die übrigen 19 Patienten (61%) erhielten eine erneute Kombinationstherapie. Nach insgesamt 12 Monaten war bei 27 Patienten (87%) fluoreszenzangiographisch keine Leckage mehr nachweisbar, lediglich 4 Patienten (13%) mussten weiterhin therapiert werden. Der mittlere Visus vor Behandlung, nach 3 und nach 12 Monaten betrug 0,16.
Schlussfolgerungen
Nach Anwendung der photodynamischen Therapie in Kombination mit einer intravitrealen Avastininjektion war bei 87% der Patienten nach 12 Monaten keine erneute Therapie notwendig. Der Visus zeigte sich im Mittel stabil. |
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