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AbstractFR.21.07Neue Ansätze zur Strahlentherapie bei feuchter altersabhängiger Makuladegeneration Rainer Guthoff Die Anti-VEGF-Therapie mit Ranibizumab oder Bevacizumab bei der Behandlung chorioidaler Neovaskularisationen (CNV) erfordert meist zahlreiche Wiederbehandlungen und langfristige Kontrollen mit negativem Einfluss auf Lebensqualität der Patienten und belastet finanziell Patient und Gesundheitssystem. Niedrig-dosierte ionisierende Bestrahlung kann auf Gefäßendothelzellen Permeabilitäts-fördernd und Apoptose-induzierend wirken. Episklerale Betabestrahlung von CNV durch Brachytherapie mit Applikatoren zeigte funktionelle positive Effekte bei gleichzeitig geringen Komplikationsraten. Durch intraokulare Plazierung der Strahlenquelle dicht über dem Zielgewebe, der CNV, im Rahmen einer Vitrektomie kann die Strahlenexposition der tiefer gelegenen Aderhaut und der umgebenen Retina stärker minimiert werden als bei epibulbärer Applikatortherapie. Ob die Zahl von Anti-VEGF-Wiederbehandlungen möglicherweise durch ein Verfahren mit intraokularer, epiretinaler Betabestrahlung der CNV reduziert werden, wird in laufenden Studien untersucht.
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