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107. DOG-Kongress Home
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Abstract
FR.22.07
Haze-Bildung nach Hornhaut-Vernetzung beim Keratokonus
Frederik Raiskup, Eberhard Spörl
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden
Hintergrund:
Beurteilung von Augen mit Keratokonus, die nach Hornhaut-Vernetzung mit Riboflavin und UVA-Licht stromales Haze entwickelten.
Methoden:
163 Augen von 127 Patienten wurden in diese retrospektive Analyse eines Ein-Jahres-Verlaufes eingeschlossen. Bei allen Untersuchungen wurden bestkorrigierter Visus, Hornhauttopographie und Hornhautdicke bestimmt.
Ergebnisse:
149 Augen von 114 Patienten zeigten nach der Vernetzung klare Hornhautbefunde ohne Anzeichen vom stromalen Haze und dienten als Kontrollgruppe. 14 Augen von 13 Patienten mit postoperativem stromalen Haze wurden der Haze-Gruppe zugeteilt. Der präoperative mittlere K-Wert am Apex betrug 62,13±13,75D in der Kontrollgruppe und 71,09±13,2D (p=0,02) in der Haze-Gruppe. Der Mittelwert der Hornhautdicke wurde mit 478,14±52,38mm für die Kontrollgruppe und 420,00±33,93mm (p=0,001) für die Haze-Gruppe ermittelt. Der Vergleich der prä- mit den postoperativen Werten des bestkorrigierten Visus der einzelnen Gruppen zeigte statistisch signifikante Unterschiede.
Schlussfolgerung:
Charakteristische Parameter zur Beurteilung eines Keratokonus wie K-Wert oder Hornhautdicke können als mögliche prädisponierende Faktoren für die Entwicklung von stromalem Haze nach Hornhaut-Vernetzung angesehen werden. |
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