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Abstract

FR.23.10

Yes, we can – retinale Ansichten einer Spaltlampe

Marcus-Matthias Gellrich

Augenarztpraxis, Kellinghusen

Hintergrund
Wie kann ein „Hausaugenarzt“ ohne Zugriff auf die high tech-Verfahren retinaler Bildgebung mit einer Video-Spaltlampe die Dokumentation von Netzhautbefunden verbessern?
Methode
Aus der Sicht der Spaltlampe werden im Gespräch mit dem Benutzer (M-M)
Anwendungsmöglichkeiten der Spaltlampe zur Fundusdokumentation entwickelt.
Der didaktische Ansatz des Films wird dabei mit der Aufforderung zu einem phantasievolleren Umgang mit der Spaltlampe verbunden. Dies wird musikalisch durch die Verwendung eines bekannten, von M-M frei variierten Themas für das Klavier unterstrichen.
Ergebnisse
Durch den Einzelbildmodus lassen sich auch bei unruhigen Patienten aus einer Videosequenz häufig geeignete Aufnahmen finden. Die jeweilige Spaltlampenvergrößerung, Lichtfarbe (weiß oder grün), aber auch der Einsatz der Albumfunktion (Arrangement mehrerer Einzelbilder auf einem Monitor zu einer Pan-Fundus-Ansicht) müssen auf das aktuelle Krankheitsbild abgestimmt sein.
Das „Einscannen“ von externen Befunden (z.B. OCT, FAG oder HRT) mit "korrigierenden Minusgläsern" vor dem Spaltlampenobjektiv stellt darüber hinaus eine interessante Zusatzoption einer Videospaltlampe dar.
Schlussfolgerungen
Im Alltag einer Augenarztpraxis ist eine Dokumentation fast aller retinaler Befunde mit einer Videospaltlampe möglich – schnell, übersichtlich und kostengünstig. Damit kann auch die Retinologie Bestandteil einer umfassenden „Photoaugenheilkunde“ sein.

 
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