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Abstract

SA.01.04

Struktur und Funktion beim Glaukom – News

Esther M. Hoffmann
Universitäts-Augenklinik Mainz

Die Früherkennung und die Verlaufskontrolle der Glaukomerkrankung basiert auf der Beurteilung von Struktur und Funktion. Neben der klinischen Untersuchung und der Hornhautdickenmessung sind laserbasierte Technologien sowie die Perimetrie unerlässlich für die Diagnosestellung und Progressionsbeurteilung geworden. In den letzen Jahren gab es viele Entwicklungen im Struktur-Funktionssektor, welche im Referat genannt werden: Es wird daher eingegangen auf den Nutzen der konfokalen Scanning Laser Tomographie (HRT), der Scanning Laser Polarimetrie (GDx) und der optischen Kohärenztomographie (OCT) in der Glaukomdiagnostik und der Verlaufskontrolle. Es werden Unterschiede der Verfahren im Hinblick auf die diagnostische Trennschärfe referiert. Vor-und Nachteile der Verfahren werden erläutert. Neben neuen software updates in den unterschiedlichen Verfahren werden auch neue Technologien wie die hochauflösende Fourier-Domain Kohärenz-Tomographie (FD-OCT) und erste eigene Erfahrungen damit beschrieben. Studienergebnisse, die die morphologischen Verfahren HRT, GDx, OCT und FD-OCT miteinander vergleichen, werden vorgestellt. Bezugnehmend auf die funktionelle Glaukomdiagnostik wird die konventionelle Weiß-auf-Weiß Perimetrie erläutert, deren diagnostischer Wert und die Eignung für die Progressionskontrolle. Die Frequenzverdopplungs-Perimetrie wird genannt und deren Stellenwert in der Früherkennung des Glaukoms. Hier werden vor allem aktuelle Studienergebnisse der FDT Perimetrie bei Patienten mit Okulärer Hypertension im Vergleich zu Gesunden berichtet.

 
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