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Abstract

SA.01.07

Beurteilung der IOD-Messqualität mit neu konfiguriertem Selbsttonometer Ocuton S* im Vergleich zum herkömmlichen Ocuton S und Goldmann Tonometer

Clemens Jürgens, Elena Lanfermann, Rico Großjohann, Susanna Antal, Frank Tost
Universitäts-Augenklinik Greifswald

Hintergrund
Das neu konfigurierte Selbsttonometer Ocuton S* beurteilt mit Hilfe einer neuen Firmware-Version automatisch den Hornhautabdruck auf dem Messprisma, sodass die oft als schwierig empfundene Selbstkontrolle durch den Patienten entfällt. Um die Messqualität des neu konfigurierten Ocuton S* zu evaluieren, wurden IOD-Messungen im Vergleich zum herkömmlichen Ocuton S und dem Goldmann Tonometer analysiert.
Methode
Insgesamt 101 Glaukompatienten führten pro Auge jeweils 4 Messungen des Augeninnendrucks mit dem neuen und dem alten Ocuton S durch. Zusätzlich wurden pro Auge je 2 Messungen mit dem Goldmann Applanations Tonometer durchgeführt. Die Reihenfolge der Geräte wurde hierbei zufällig festgelegt.
Ergebnisse
Die gemessenen Augeninnendruckwerte lagen im Durchschnitt bei 18,3 ± 4,2 mmHg für das herkömmliche Ocuton S, bei 17,5 ± 3,6 mmHg für das neu konfigurierte Ocuton S* und bei 15,1 ± 3,4 mmHg für das Goldmann Applanations Tonometer (GAT). Die durchschnittliche Differenz der IOD-Werte zwischen altem Selbsttonometer Ocuton S und GAT lag bei 3,2 ± 3,5 mmHg, zwischen neuem Selbsttonometer Ocuton S* und GAT bei 2,4 ± 3,3 mmHg und zwischen altem und neuem Selbsttonometer Ocuton S bei 0,9 ± 2,9 mmHg (p<0,01).
Schlussfolgerungen
Das neu konfigurierte Selbsttonometer Ocuton S* mit automatischer Analyse des Hornhautabdrucks auf dem Messprisma führt zu einer signifikanten Verbesserung der Messqualität verglichen mit dem herkömmlichen Ocuton S. Durch das Wegfallen der Selbstkontrolle des Hornhautabdrucks durch den Patienten kann zudem die Handhabung optimiert werden.

 
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