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AbstractSA.01.08 Okuläre Rigidität. Biomechanische Aspekte und klinische Relevanz Konstantin Kotliar1, Ivan Koshits2, Chris P. Lohmann1, Mathias Maier1, Ines Lanzl1 Okuläre Rigidität stellt einen häufig benutzten Ausdruck in der Augenheilkunde dar. Man versteht darunter einen messbaren physikalischen Parameter, der biomechanische Eigenschaften des ganzen Augenapfels beschreibt. Grundprinzipien klinischer Tonometrie und Tonographie beinhalten die Konzeption der okulären Rigidität. Altersbedingte Veränderungen der okuläreren Rigidität sowie ihre Veränderungen bei Augenerkrankungen wurden von verschiedenen Autoren berichtet. Bedauerlicherweise gibt es keine einheitlichen Vorstellungen über die okulären Rigidität in der Augenheilkunde. Es wurden zahlreiche Formeln zur Berechnung der okulären Rigidität entwickelt. Die meisten davon beruhen auf diskreten oder kontinuierlichen Messungen an lebendigen oder enukleierten menschlichen Augen. Unterschiedliche experimentelle und klinische Studien ergeben verschiedene Dimensionen der okuläre Rigidität. Weiterhin gibt es keine klare Verständigung bezüglich okulärer Rigidität zwischen biomedizinischen Ingenieuren und Augenärzten. In der Biomechanik werden bestimmte Parameter der Elastizität oder Viskoselastizität eingeführt, die mechanische Eigenschaften eines Gewebes beschreiben und seine morphologischen Eigenschaften widerspiegeln. Das sind beispielweise: elastisches Modul der Lederhaut, Schergefälle des Blutes, Querdehnungszahl der Hornhaut, usw. In der Ophthalmologie beschreibt okuläre Rigidität angeblich den aufsummierten biomechanischen Zustand des ganzen Augenapfels ohne detaillierten Überlegungen über seinen morphologischen- und Materialeigenschaften. In dem vorliegenden Referat wird die okuläre Rigidität von beiden, biomechanischer und klinischer Seiten betrachtet, mit dem Ziel die Konzeption klar zu machen und seine klinische Relevanz zu erläutern und somit die Kommunikation zwischen Klinikern und Ingenieuren zu vereinfachen. |
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