DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
  English Site Suche:  
  107. DOG-Kongress Home

DOG-Kongressinformation

DOG-Kongress Bildergalerie

Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen

Höhepunkte

Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm

Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie

Presseservice

Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]

Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]

DOG-Homepage
 

Abstract

SA.09.08

Schnittdicken von humanen lamellären Hornhauttransplantaten in Abhängigkeit vom Entquellungsprozess in der Organkultur

Burkhard von Jagow1, Armin Wolf2, Carlo Lackerbauer2, Thomas Kohnen1, Martin Grüterich2
1Augenklinik, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main, 2Augenklinik, Ludwig-Maximilians-Universität München, München

Hintergrund
Diese Studie an humanen Spenderhornhäuten in Organkultur untersucht den Einfluss der Entquellungszeit vor und nach dem Mikrokeratomschnitt auf die resultierende Dicke des vorderen und hinteren lamellären Transplantats.
Methode
An 10 gepaarten seropositiven humanen Hornhauttransplantaten in Organkultur wurden lamelläre Transplantatschnitte mit zwei Mikrokeratomsystemen (Moria, Frankreich; Amadeus 2, AMO, USA) mit angestrebter Dicke von 350µm während des Entquellungsprozesses angelegt.
Dabei wurde eine Partnerhornhaut zu bestimmten Zeitpunkten der Entquellung (0h, 24h, 36h) geschnitten und die entsprechende gepaarte Hornhaut am Ende des Entquellungprozesses (72h). Alle Hornhäute verblieben insgesamt 72 Std. im Entquellungsmedium. Der Verlauf der Dicke der Hornhäute und der geschnittenen Lamellen wurde mit dem OCT (Humphrey, Carl-Zeiss Meditec, USA) und dem SL-OCT (Heidelberg Engineering, Deutschland) nach dem Schnitt gemessen.
Ergebnisse
Die mittlere Hornhautdicke vor Entquellung von 1164±107µm reduzierte sich auf 586±67µm am Ende des Entquellungsprozesses (50%), ohne daß der Schnittzeitpunkt die Gesamthornhautdicke am Ende des Entquellungsprozesses (72h) beeinflußte. Die Schnittdicken der Lamellen blieben nach 72h konstant.
Unabhängig vom Schnittzeitpunkt war die mittlere zentrale Dicke der anterioren Lamelle direkt nach dem Schnitt 313µm für das Moria MK und 344µm für das Amadeus II MK. Die Abnahme der anterioren Lamellendicke betrug max. 40% (Schnitt bei 0h), die der hinteren max. 58% (Schnitt bei 0h).
Die Dicke der anterioren zur posterioren Lamelle unterschied sich zwischen den Partnerhornhäuten im Verhältnis 1:0,78 (0 Std), 1:0,83 (24h), 1:0,91(36h) und 1:1,30 (72 Std).
Schlussfolgerungen
Es zeigt sich ein deutlicher Einfluss der Entquellung auf die endgültige Dicke der anterioren und posterioren Lamelle. Um eine verläßliche Lamellendicke zu erhalten, sollte ein möglichst später Zeitpunkt des lamellären Schnitts gewählt werden.

 
Zurück    
Seitenanfang
     
s