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Abstract
SA.13.02
Heinrich Müller (1820-1864), der Anatom des Auges und der Netzhaut
Peter Wiedemann
Universitäts-Augenklinik Leipzig
Ziel: Kurze Darstellung des Lebens von Heinrich Müller und Darstellung seines großen Einflusses auf das Wissen der Anatomie und Physiologie des Auges bis zur jetzigen Zeit.
Methode: Auswertung von Publikationen und Entdeckungen von Heinrich Müller und seiner Zeitgenossen und aktuelle Ergebnisse aus der Müller-Zell-Forschungsgruppe in Leipzig.
Ergebnisse: Heinrich Müller studierte Medizin in München und Heidelberg. 1852 wurde er außerordentlicher Professor und 1858 Ordinarius für topographische und funktionelle Anatomie. Sein Hauptarbeitsgebiet war die Anatomie und Physiologie des Auges. Er war der Lehrer vieler bedeutender Augenärzte und wurde berühmt für seine "Untersuchungen der Retina“ (1856). Dieser Vortrag zeigt die Wichtigkeit der Müllerzellen für die normale retinale Funktion und gibt einen Überblick über die pathologische Bedeutung der Müllerzellen sowie ihre Bedeutung für künftige therapeutische Ansätze. Insbesondere werden angesprochen:
- die Morphologie der Müllerzellen, ihre funktionelle Bedeutung unter physiologischen Bedingungen (Reichenbach et. al).
- der Einfluss von Müllerzellen auf die retinale Homöostase, z. B. beim Makulaödem (Bringmann et. al)
- die Pathologie der Müllerzellen bei Lebererkrankungen.
- die Bedeutung von Müllerzellen für die Entwicklung der proliferativen Vitreoretinopathie
Schlussfolgerungen: Aufgrund seiner besonderen Kenntnisse, seiner Sorgfalt und Hartnäckigkeit konnte Heinrich Müller viele anatomische Strukturen der menschlichen Netzhaut in einer immer noch gültigen Weise beschreiben. |
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