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Abstract
SA.16.03
Wirkung von Ranibizumab in Patienten mit subfovealer choroidaler Neovaskularisation bei altersabhängiger Makuladegeneration
Ute Wolf-Schnurrbusch, David Waeber, Christian Brinkmann, Sebastian Wolf, Simon Rothenbuehler
Universitäts-Augenklinik, Inselspital, Bern, Schweiz
Hintergrund
Ziel der Studie war es, bei intermittierender Therapie mit Ranibizumab 0.5 mg über 24 Monate neben der Stabilisierung auch die Zunahme in der bestkorrigierten Sehschärfe aufzuzeigen.
Methode
138 Augen in 138 Patienten mit subfovealen choroidalen Neovaskularisationen bei altersabhängiger Makuladegeneration wurden mit 0.5 mg intravitrealem Ranibizumab (Lucentis; Novartis, Basel, Schweiz) behandelt. Nach einer initialen Injektion wurden monatlich Nachkontrollen durchgeführt. Erneute monatliche Injektionen erfolgten bei Vorliegen der folgenden Kriterien: Zeichen intraretinaler oder subretinaler Flüssigkeit oder Zunahme der zentralen Netzhautdicke in der optischen Kohärenztomographie, Zeichen aktiver choroidaler Neovaskularisation in der Fluoreszenzangiographie, Zunahme von Metamorphopsien oder Verlust von mehr als 5 Buchstaben auf der ETDRS-Visustafel. Beobachtungsparameter waren: Anteil an Augen mit einer Visuszunahme von 15 oder mehr Buchstaben, bzw. Visusstabilisierung mit Gewinn oder Verlust von weniger als 15 Buchstaben im Vergleich zu Studienbeginn. Weiter wurde die Veränderung der zentralen Netzhautdicken erfasst.
Ergebnisse
Nach 24 Monaten fand sich bei 30% der Augen eine Visuszunahme von 15 oder mehr Buchstaben und bei 55% der Augen eine Visusstabilisierung mit Gewinn oder Verlust von weniger als 15 Buchstaben. Die mittlere zentrale Netzhautdicke betrug bei Studienbeginn 386 ±145mm. Nach 24 Monaten zeigte sich eine signifikante Reduktion der zentralen Netzhautdicken auf 211 ±39mm.
Schlussfolgerungen
Die intermittierende Behandlung mit intravitrealem Ranibizumab führte zu einer signifikanten Zunahme der bestkorrigierten Sehschärfe und zur signifikanten Reduktion der zentralen Netzhaudicken. |
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