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Abstract
SA.16.10
Einfluss der Injektionstechnik auf den intraokularen Augendruck bei intravitrealer Ranibizumab-Applikation
Fabian Höhn, Lars-Olof Hattenbach, Alireza Mirshahi
Augenklinik, Klinikum Ludwigshafen, Ludwigshafen
Hintergrund
Unsere Studie untersucht den Einfluss unterschiedlicher Injektionstechniken auf den Anstieg des Augeninnendrucks nach einer intravitrealen Applikation von 0,05 ml Ranibizumab (Lucentis®) zur Behandlung der exsudativen altersbedingten Makuladegeneration (AMD).
Methode
Im Rahmen der Behandlung einer feuchten AMD erhielten 45 Augen (45 Patienten, 16 Männer, 29 Frauen, durchschnittliches Alter 78 Jahre) intravitreale Injektionen mit Ranibizumab (0,05 ml =0,05 mg). 31 Patienten wurde der Wirkstoff mittels gerader Inzision verabreicht, 14 Patienten bekamen eine getunnelte Inzision. Der Augeninndruck wurde mittels Schiøtz-Tonometer direkt vor und nach der Medikamenteninjektion am liegenden Patienten bestimmt, die Menge an subkonjunktivalem Reflux semiquantitativ protokolliert. 23 Augen waren phak, die übrigen 22 pseudophak. Keiner der Patienten hatte ein Glaukom. Auf mögliche statistische Unterschiede haben wir mit dem 2seitigen T-Test geprüft.
Ergebnisse
Die Tensio von Augen mit gerader Inzision stieg im Durchschnitt um 21,9 mm Hg ± 14,2 (Median: 22,3), wohingegen der Augeninnendruck bei getunnelter Inzisionstechnik um 33,5 ± 7,2 mm Hg (Median: 34,5) anstieg. Dieser Unterschied im Anstieg des Augeninnnendrucks ist signifikant (p = 0,001).
Schlussfolgerungen
Die Höhe des Druckanstiegs nach intravitrealer Injektion von 0,05 ml Ranibizumab ist abhängig von der Injektionstechnik. Im Falle einer getunnelten Inzision ist sie signifikant höher als bei gerader Injektion. |
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