| |
107. DOG-Kongress Home
DOG-Kongressinformation
DOG-Kongress Bildergalerie
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Höhepunkte
Wissenschaftliches Programm
Feierliche Eröffnung
Schwerpunkte
Wissenschaftliches Programm
- Do, 24.09.09
- Fr, 25.09.09
- Sa, 26.09.09
- So, 27.09.09
- Posterausstellung
Symposien
Kurse
Firmenveranstaltungen
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
Programm downloaden / drucken [PDF, 11 MB]
Vorprogramm downloaden / drucken [PDF, 3 MB]
DOG-Homepage
|
|
Abstract
SA.17.03
Therapieoption bei primären niedrig malignen lokalisierten orbitalen Lymphomen
Kleanthis Manousaridis1, Ria Beck1, Gunther Klautke2, Rudolf Guthoff1
1Universitäts-Augenklinik Rostock, 2Universitätsklinik für Strahlentherapie, Universität Rostock
Hintergrund
Auswertung der Wirksamkeit der Strahlentherapie als Therapie der Wahl bei der Behandlung der primären niedrig malignen lokalisierten orbitalen Lymphomen (St IE) anhand von eigenen Fällen.
Methode
Retrospektiv wurde die Wirksamkeit einer Strahlentherapie bei 7 Patienten (3 weiblich, 4 männlich, Durchschnittsalter 58,7 Jahre) mit einem histologisch gesicherten primären lokalisierten niedrig malignen orbitalen Lymphom beurteilt. Bei 6 Patienten wurde ein niedrig malignes MALT-Lymphom und bei 1 Patient ein niedrig malignes lymphoplasmoyztisches Immunozytom diagnostiziert. Bei 2 Patienten zeigte sich eine bilaterale orbitale Beteiligung. Die strahlentherapeutische Dosis betrug 40 Gy bei monolateralem und 36 Gy bei bilateralem Lymphom. Die Beobachtungszeit betrug 12-24 Monate.
Ergebnisse
6 Patienten erlangten eine komplette Regression innerhalb von 12-24 Monaten nach Bestrahlung. Bei 1 Patienten zeigte sich eine Zunahme der Tumorgröße 3 Monate nach Ende der Therapie, so dass anschließend eine Chemotherapie erfolgte. 2 Jahren nach der Chemotherapie war der Patient tumorfrei. Bei 2 Patienten, bei denen eine orbitale Bestrahlung mit einer Dosis von 40 Gy durchgeführt wurde, kam es zu einer operationsbedürftigen Kataraktbildung.
Schlussfolgerungen
Bei Patienten mit orbitalen Lymphomen handelt es sich häufig um lokalisierte St. IE Tumoren niedriger Malignität. Die Strahlentherapie ist die Therapie der ersten Wahl, da laut Literatur mit einer Erfolgsrate von > 90 % zu rechnen ist. Rezidive treten in der Regel innerhalb von 24 Monaten auf. Aus diesem Grund ist eine langzeitige Kontrolle der Patienten zu empfehlen. Nebenwirkungen der Strahlentherapie wie Optikusneuropathie, Strahlenretinopathie oder Kataraktbildung sind in der Regel bei Dosis von > 40 Gy zu erwarten. |
|