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Abstract

SA.18.11

Bilaterale Akanthamöben-Keratitis: Eine schwere Komplikation der Orthokeratologie

Stephanie Rohrweck, Salvador Garcia-Delpech, Maria Garcia-Pous, Patricia Udaondo, David Salom, Manuel Diaz-Llopis
Hospital Universitario La Fe; Universidad de Valencia, Universidad Católica de Valencia

Die Orthokeratologie ist eine nicht-invasive Technik, die mit Hilfe von speziellen harten Kontaktlinsen (OrthoK-Linsen) eine temporäre Hornhautverformung erzeugt und so einen refraktiven Defekt passager ausgleichen kann.
Ein Nachteil dieser Therapiemethode ist eine sehr hohe Inzidenz an Akanthamöben-Keratitiden, die mit bis zu 30% bei Nutzung dieser Kontaktlinsen beschrieben wurde.
Wir präsentieren den Fall eines 24-jährigen Patienten, der sich seit seinem 16. Lebensjahr in Behandlung mit OrthoK-Linsen befand und bei dem eine beidseitige Akanthamöben-Keratitis diagnostiziert wurde. Unser Patient konnte erfolgreich behandelt werden mit einer finalen Sehschärfe von 20/100 in seinem rechten und 20/20 in seinem linken Auge.
Der beschriebene Fall fällt durch die bilaterale Manifestation des Krankheitsgeschehens auf und verdeutlicht die immense Wichtigkeit einer frühzeitigen Diagnostik.

 
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